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29.05.2008: Die Cowboys sind in der Stadt

(atb.) Zum „Volksbank Mittelhessen Game Day“ erwarten die Marburg Mercenaries am kommenden Samstag keinen geringeren als das „Grand Old Team of the South“. Diesen einprägsamen Namen haben sich die Munich Cowboys durch mehrere Dekaden erstklassigen Footballs in Deutschland, welche durch den Deutschen Meistertitel 1993 ihre Krönung fand, mehr als verdient. Ein kurzes Tief nach der verlorenen Relegation gegen die Mercenaries im Jahr 2002 - mit anschließendem Neuaufbau in der Regionalliga - wurde überwunden, bevor man in dieser Saison die Rückkehr in die GFL feiern konnte. 

Und diese Rückkehr ist bisher trotz nur eines Sieges auf der Habenseite durchaus als gelungen zu bezeichnen. Gegen die Schwäbisch Hall Unicorns gab es nach einer knappen Niederlage im Hinspiel einen überzeugenden 36:6 Sieg im Rückspiel, und neutrale Beobachter berichteten anlässlich der 9:21 Niederlage bei den Dresden Monarchs von einem unglücklichen Spielverlauf und viel Pech auf Seiten der Bayern. Die Stärke der Mannschaft von Head Coach Veteran John Rosenberg liegt in einer sehr athletischen, schnellen Defense, was sich schon allein daran ablesen lässt, dass momentaner Top-Scorer des Teams Oliver Schober – seines Zeichens Defensive Back – ist. Dieser konnte bereits drei Interceptions zu Touchdowns zurücktragen, was unangefochtene Ligaspitze ist. In der Offense ist die einzige Konstante zur Zeit Runningback Jerome Morris, der bereits 353 Yards erlief, wohingegen man auf der Position des Quarterbacks viel experimentierte und zu Wechseln gezwungen wurde. Sowohl Travis Harvey, Gary Lautenschlager als auch „Oldie“ Tommy Lee Hughley beteiligten sich an den bisher 108 Passversuchen der Saison. 

Was die Mercenaries anbelangt geizte Gegnertrainer John Rosenberg im Vorfeld nicht mit Komplimenten. In einem kurzen Interview mit dem Online Portal www.footballweb.de berichtete er von einem starken Gegner mit gutem Runningback, einer starken Offensive Line und in Joachim Ullrich dem „besten Deutschen Quarterback“. Der so Gelobte gibt die Lorbeeren dann auch artig zurück, spricht von einer schweren Aufgabe und weiß um das Steigerungspotential welches noch in der Mannschaft steckt: „Wir haben bisher immer nur phasenweise gut gespielt, allerdings müssen wir die Durchhänger langsam eliminieren, wenn es noch eine wirklich erfolgreiche Saison werden soll“, so der Lehrer im Vorbereitungsdienst. Im Vergleich zum Spiel gegen die Darmstadt Diamonds wird sich der Kader der „Söldner“ nicht merklich verändern. Offensive Liner Tony Chesney wird nach Trauerfall am Freitag zurück Deutschland erwartet, wohingegen Todd Eagle und Andreas „Bodo“ Schumacher weiter pausieren müssen. Erstgenannter plagt sich noch immer mir einer Verletzung aus dem Weinheim Spiel herum, peilt seinen Einsatz folglich erst gegen Stuttgart in zwei Wochen an.

Den Zuschauern wird neben dem GFL-Spiel welches um 16.00 Uhr angepfiffen wird noch eine weitere Partie serviert. Die 2. Mannschaft der Mercenaries bestreitet bereits um 13.00 Uhr ihr Spitzenspiel gegen die Pirates aus Frankfurt. Der Eintritt gilt für beide Spiele. Außerdem wird die Volksbank Mittelhessen, inzwischen langjähriger Sponsor der Universitätsstädter, mit dem „Volksbank Truck“ vor Ort sein. Auch für die Kleinen gibt es also ein umfangreiches Rahmenprogramm, so dass Präsident Carsten Dalkowski auf eine hohe Zuschauerzahl hofft. „Die EM hat noch nicht begonnen, das Wetter ist gut und es wird Spitzensport geboten“