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13.09.2007: Wirbelsturm beim "Auto Schubert Game Day"

(atb). Kent Anderson kennt den Weg. Sprachlich ein Kalauer, der allerdings indiziert, wie oft der Head Coach der Kiel Baltic Hurricanes in der Vergangenheit bereits den Weg nach Marburg antreten musste. Im Jahre 2004, damals noch für die Berlin Adler verantwortlich, verließ der smarte Amerikaner die Universitätsstadt als Sieger, bevor es im Anschluss mit den Braunschweig Lions zwei Niederlagen gab. Wenn es nach den Mercenaries geht, darf der Trend der letzten Aufeinandertreffen ruhig weitergehen. Dabei wird nicht verkannt, dass es sich bei dem Gast von der Ostsee um einen Hochkaräter handelt, der nur bei optimaler Leistung und bedingungslosen Einsatz zu schlagen sein wird.

Sobald die Nachricht vom Stuttgarter Auswärtssieg in Hamburg die Runde machte begannen die Vorbereitungen auf den Aufsteiger aus dem hohen Norden. Ein Aufsteiger, der schon vor der Saison von vielen Experten in den erweiterten Kreis der German Bowl Kandidaten aufgenommen wurde, und diesem Ruf während der Spielzeit zumindest sporadisch gerecht wurde. Bei einem Blick auf den Roster der „Canes“ verwundert dies nicht. Dort tummeln sich nämlich so arrivierte Veteranen wie Quarterback Adrian Rainbow, Defensive End Robert Flickinger und nicht zuletzt Wide Receiver Estrus Crayton. Letztgenannter blüht in seinem inzwischen dritten oder vierten Frühling noch einmal so richtig auf und führt die Statistik der GFL in der Kategorie „Receptions per Game“ an. Darüber hinaus verfügen die Kieler mit Dartangan Johnson über eine der besten Runningbacks der Liga. Auch die Defense der Hurricanes ist sehr solide und bekam während der Spielzeit noch eine Spritze Erfahrung in Person von Davon Deveaux und Campino Milligan, vielen noch bekannt aus seiner Zeit bei den Hamburg Blue Devils.

„Ein ganz harter Brocken“ kommentiert dann auch Safety Sean Averhoff den Viertelfinalgegner, der jedoch wie die gesamte Mannschaft froh ist, dass nunmehr die „wahre Saison“ endlich losgeht. „Die letzten Spiele waren Schaulaufen. Jetzt gilt es in den Play Offs alles abzurufen und dabei ist es letztendlich egal gegen wen man aus dem Norden spielt, weil es schwache Gegner einfach nicht mehr gibt.“ Der Kader der „Söldner“ jedenfalls scheint für das Kräftemessen bestens gerüstet. Runningback Jerod Void ist wieder einsatzfähig, Lemuel Watkins hat den Wadenbeinbruch auskuriert und Safety Moe Banks wieder etliche Trainingseinheiten mit der Mannschaft in den Beinen. Zuletzt wurde sogar wieder Cornerback David-York Jahnke beim Training gesichtet, der dem Backfield der Mercenaries wieder größere Variationsmöglichkeiten gibt.

Der Tisch ist also gedeckt für eine spannende Partie beim „Auto Schubert Game Day“. Auf dem Rasen treffen zwei gleichwertige Mannschaften aufeinander und auch in der Halbzeitpause ist für beste Unterhaltung gesorgt. Die Gruppe „353 Movement“ aus Gießen wird die Zuschauer mit ihren Texten begeistern.

Kick Off des Viertelfinales um die Deutsche Meisterschaft ist am Sonntag den 16.09.2007 um 15.00 Uhr im Georg-Gaßmann-Stadion in Marburg.