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02.09.2007: Die Play Offs dürfen kommen

(atb.) Bevor das Spiel für die Saarland Hurricanes so richtig begann, war es eigentlich auch schon gelaufen. In einem fulminanten ersten Viertel legten die Marburg Mercenaries mit drei Touchdowns das Fundament für einen völlig ungefährdeten 41:6 Sieg, wobei sie für die ersten drei Touchdowns jeweils nur eine Ballberührung brauchten, um das Ei in die gegnerische Endzone zu tragen.

Wer vor der Partie auch nur ansatzweise auf Spannung gehofft hatte, wurde schon früh enttäuscht, als Marcel Duft den ersten Kick-Off der Partie mit scheinbarer Leichtigkeit über 82 Yards zum Touchdown zurücktragen konnte. Und genau in diesem Tempo ging es weiter. Kaum hatten sich die „Canes“ per Punt vom Ballbesitz getrennt, schlugen die Hessen erneut zu. Zwar konnte der Return vom Tabellenletzten noch verhindert werden, jedoch musste Quarterback Joachim Ullrich das Spielgerät nur einmal übergeben, bevor auf Seiten der Gastgeber erneut gejubelt werden durfte. Runningback Johan „Shorty“ Gerner brach durch die Defensive Line der Saarbrücker und hatte anschließend nur noch saftiges Grün vor sich. (14:0) Und die „Kurzarbeit“ von Ullrich ging weiter. In der nächsten Angriffssequenz war es ein einziger Pass, der das Defensive Backfield der Saarländer überraschte, als der Mercenaries- Quarterback Marc Biedenkapp über 52 Yards bediente und diesem damit so ganz nebenbei über die 100 Punktemarke für die Saison half. Die anschließende Choreographie des Jubelns deutete bereits an, dass es nach dem Spiel ob dieser Bestmarke Freibier geben sollte.

Mit dem 21:0 im Rücken nahmen die „Söldner“ einen Gang raus, ohne dabei die Kontrolle über das Geschehen oder den Gegner zu verlieren. Vor allem der stetige Druck, den die Marburger Defense auf Gästequarterback Smith ausübte sorgte letztendlich dafür, dass die „Canes“ selten etwas Zählbares zustande bekamen. Die Offensive Line der Saarländer war zu keiner Phase in der Lage den Spielmacher auch nur ansatzweise zu schützen. Wenn im Ballbesitz, wurde auf Seiten der Mercenaries immer wieder der lange Pass auf Biedenkapp ausgepackt, der fast immer ankam und für 163 Receiving Yards auf Seiten des Mannes aus Wangen im Allgäu sorgte. Den letzten Touchdown vor der Pause erzielte indes ein Anderer. Tight End Basti Nau konnte sich über die Punkte zum 28:0 freuen, nachdem Ullrich sich zuvor eine Interception geleistet hatte, die von Hendrik Voss abgefangen werden konnte.

Nach dem Wechsel wurde es dann merklich ruhiger im Georg-Gaßmann-Stadion . Gästespielmacher Atwan Smith versuchte immer noch sein Möglichstes, um positive Aktionen für seine Farben einzuleiten, aber zumeist waren diese schon früh zum Scheitern verurteilt. Ullrich beendete seinen Arbeitstag dann Ende des dritten Quarters mit einem Touchdownpass auf Duft, bevor Johannes Hoppe das Zepter in der Offense übernahm. Der „Stellvertreter“ zeigte im letzten Spielabschnitt mit einem Touchdown (Duft) und einer Interception Licht und Schatten, deutete indes erneut an, dass er eine echte Alternative für die Zukunft darstellt. Am Ende war es dem stets aufopferungsvoll kämpfenden Smith vorbehalten ein wenig Ergebniskosmetik zu betreiben und den 41:6 Endstand herzustelle.

Nunmehr müssen die Mercenaries auf Schützenhilfe aus Hamburg hoffen, denn nur bei einem Sieg der Hanseaten über den Rivalen aus Stuttgart, klappt es noch mit dem vierten Titel des Südmeisters in Folge.