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09.08.2007: Das letzte Endspiel vor den Play Offs

(atb.) Wenn die Stuttgart Scorpions am Samstag in das Georg-Gaßmann-Stadion einlaufen, bedeutet dies für die Marburg Mercenaries zugleich auch die letzte – wenn auch theoretische – Chance im Kampf um die Krone des Südmeisters. Bei jetziger Konstellation müssten allerdings einige günstige Faktoren zusammenkommen, damit es mit dem Titel für die Hessen noch klappt. Erste Voraussetzung ist natürlich der Sieg gegen die starken Schwaben, die nach den zuletzt gezeigten Leistungen als Favorit in die Partie gehen. Weiterhin wären die Mercenaries aber auch auf Schützenhilfe der Hamburg Blue Devils angewiesen, die in ihrem Nachholspiel auf die „Skorpione“ treffen, und dieses – wenn es nach den Marburgern geht – unbedingt gewinnen sollten. „Alles theoretische Rechnerei“, so Linebacker Franco Ingravalle der zur Zeit eine Sperre absitzt. „Für uns ist es momentan wichtiger wieder zu unserem Spiel zu finden, die Fehler abzustellen und endlich mal eine rundum überzeugende Leistung abzurufen. Wenn dabei der Südmeister herausspringt schön, aber eigentlich haben wir den Titel durch die jüngsten Auftritte schon verspielt.“

Stuttgart kommt als gefestigte Mannschaft mit einem überragenden Laufspiel an die Lahn. Sämtliche Ballträger, on sie nun Geiger, Avella oder Vandever heißen, sind schwer zu kontrollieren oder gar auszuschalten. Vor allem Letztgenannter hat dem Angriffsspiel der Schwaben im Vergleich zu den Vorjahren eine neue Dimension gegeben. Waren Pässe in der Vergangenheit nur sehr vereinzelt im Repertoire der Scorpions muss man bei Vandever immer auf der Hut sein. „Mit Ira sind die Stuttgarter schwieriger auszurechnen, als noch mit Quarterback Fajfr“, so Head Coach Brad Arbon. „Zwar musste das System ein wenig angepasst werden, aber dafür hat es jetzt mehr Überraschungsmomente, was die Vorbereitung für den gegnerischen Trainingsstab nicht gerade einfacher macht.“ Auf der Receiverposition sind die Stuttgarter nicht unbedingt überbesetzt, aber auch Christopher Jackson und Frank Hoffmann haben bereits gezeigt, dass sie gute Passempfänger sind.

Bei den „Söldnern“ lichtet sich das Lazarett ein wenig und doch kommen fast ständig neue Absagen hinzu. Zwar konnte Patrick Trumpfheller am letzten Wochenende wieder spielen, für Lemuel Watkins kam der Einsatz gegen die Braunschweig Lions jedoch noch zu früh. Dazu kam, dass Maurice Banks derzeit zu einem Try Out in den USA weilt, der noch einmal verlängert wurde, so dass auch mit dem Einsatz des Safeties erst in den nächsten Wochen zu rechnen sein wird. Weiterhin muss man die Abgänge von Defensive End Arno Weiershäuser, den es beruflich gen Süden verschlägt, sowie Kicker Patrick Wolff, der mit Stipendium an die Howard University nach Washington, D.C. geht verkraften. Trotz der alles andere als einfachen Situation lassen die Mercenaries den Kopf nicht hängen. „Vielleicht gelingt es uns ja zu den Play Offs unseren besten Football zu zeigen“, formuliert Wide Receiver die Hoffnung der Mannschaft und fügt leise hinzu, dass der Grundstein dazu nach seinem Geschmack durchaus bereits am Samstag gelegt werden könnte.

Kick Off der Spitzenpartie in der GFL Gruppe Süd ist am Samstag den 11.08.2007 um 16.00 Uhr im Georg-Gaßmann-Stadion in Marburg.