Sponsoren & Partner

Welcome Hotel Marburg
Kelz & Partner
Hairdome Marburg
Oberhessische Presse
Licher
Dromedar
Reiseladen am Grün
Day Night Sports - Das 24 Stunden Fitnessstudio zum FairPrice!
Autohaus Leege
Gerolsteiner
Vita Fitness
Techniker Krankenkasse - Hasan Özulus
Wiora Immobilien
ja design & print
tegut... gute Lebensmittel
Früchte Stark
Sparkasse Marburg Biedenkopf
Matthias Hartmann Orthopädie + Sport GmbH
 Miosol Sports
flashlight Veranstaltungstechnik GmbH

12.07.2007: Jo’s Tagebuch vom 11. Juli

Tatsächlich waren nur 5 der 11 Touchdowns der Amis Offense Touchdowns. Tatsächlich ist 2+2 auch 4 und nicht 6. Tatsächlich hab ich mich etwas missverständlich ausgedrückt und es sollte „von den 6“ heißen.

Tatsächlich arbeitete ich aktiv daran den Schülern Politik und Wirtschaft näher zu bringen, um unser Land nicht nur im Football, sondern auch in der nächsten Pisa-Studie nach vorne zu bringen. Tatsächlich muss man manchmal auch dabei rechnen. Tatsächlich hoffe ich, dass ich mich vor allem im Huddle morgen klarer ausdrücke, denn tatsächlich war die USA gegen Korea sehr überlegen. Minus 31 total yards ist wirklich bitter. Heute Morgen konnten wir mal richtig ausschlafen. Frühstück bis 10 und dann nur ein paar Meetings und Training am Nachmittag. Leider regnet es hier nun ziemlich viel. Es ist zwar nicht so schlimm, wie der angekündigte „Rette-sich-wer-kann-Monsun“, sondern erinnert eher an Hamburger Regen, nervt aber trotzdem und es wird dann natürlich sehr schwül. Ich will hoffen, dass es morgen beim Spiel zumindest nicht so stark ist, wie während den beiden Spielen gestern. Im Training haben wir uns detailliert auf die USA vorbereitet. Sie spielen eine sehr aggressive 4-3 Defense und die meiste Zeit Man Coverage dahinter. Wahrscheinlich denken sie sich, dass sie sowieso die besten Athleten haben und jeden 1 gegen 1 decken können. Da ist wahrscheinlich auch was dran, allerdings sind sie kleiner als wir und wir werden ihre Athletik mal testen. Die amerikanische Offense ist nichts wirklich Spektakuläres. Meistens eine normale 2-Back-Offense mit ein paar kleinen Shifts und Standard Plays. Allerdings wurden diese natürlich sehr gut ausgeführt und man sieht bei jedem Play das College-Hustle-Attitude, denn sie fliegen förmlich über das Feld und geben echt Vollgas, ohne dabei ihre Aufgaben zu vernachlässigen und überzureagieren. Es ist schon toll, als erster QB für Deutschland gegen die USA spielen zu dürfen. Ich hoffe nur, dass ich auch der erste sein werde, der sein Team gegen die USA zu Punkten und vielleicht zum Sieg führt. Ein bisschen Respekt vor dem großen Gegner ist schon da, aber viel schlimmer als Flick (Robert Flickinger, Kiel Hurricanes) können sie nicht sein.   Bei dieser Gelegenheit muss ich noch mal ein Lob an alle unsere Coaches aussprechen, die sich hier Nacht für Nacht um die Ohren schlagen, Videos gucken, Trainingseinheiten vorbereiten, Scouting Reports schreiben, Trainingsfilme gucken und und und. Kaum einer weiß nämlich, dass so ein Camp mit Turnier für die Coaches mindestens genauso anstrengend ist wie für die Spieler. Das merkt man immer dann, wenn sie im Bus allesamt eingeschlafen sind und erst nach der Stunde fahrt am Platz aufwachen. Wie wir alle machen sie das hier ja auch „nur“ für Ruhm und Ehre. Weiterhin will ich hier auch noch mal auf Filip’s literarische Ergüsse bei seinem netten koreanischen Arbeitgeber hinweisen. Zu finden unter: http://www.hankooktire.com/german/press/press_news_view.asp?pid=49 Gruß auch an Michael H.! Ich schick dann die Rechnung ;-) Nach einem sehr guten Meeting in dem wir noch mal das Training von heute korrigiert haben und uns die amerikanische Defense auf Film angesehen haben, werde ich jetzt schlafen gehen.