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09.07.2007: Jo’s Tagebuch vom 9. Juli

(22:34 – heute mal mit ein paar Bildern) Heute Morgen ging es leicht angeschlagen zum lockeren Korrekturtraining. Wir haben einige Verletzungen zu beklagen. Vor allem die Offense Line ist betroffen.

Wir wissen noch nicht, wie ernst es ist, deshalb kann ich noch nicht mehr sagen. Auf alle Fälle sind einige Jungs angeschlagen. Hans und der Doc haben also wieder alle Hände voll zu tun. Hoffen wir, dass es nichts Ernstes ist bei allen. Nach dem Training in Tokyo vor einem großen Baseballstadion, warf uns der Bus in Tokyo Downtown raus und wir hatte die Gelegenheit, uns diese riesige Metropole mal anzuschauen, wenn wir schon mal hier sind. Wir besuchten ein recht typisches Touristenviertel mit einem großen Ramschmarkt und mehreren Tempeln. Irgendwie kam ich mir vor wie ein Japaner in Deutschland, der an einem Nachmittag schnell nach Heidelberg und Frankfurt City gekarrt wird, um ein paar Fotos zu machen. Verkehrte Welt, wenn lauter Deutsche mit Digitalkameras plötzlich durch Tokyo rennen. Allerdings war unser Tempo deutlich relaxter. (s. Bild…ich, Filip und Marcel…sogar Letzterer ist fast zwei Köpfe größer als die Leute drum herum!) In „Heidelberg“ auf dem Ramschmarkt trafen wir auch unsere Freunde vom Team USA. Die berichteten, dass ihr heutiges Training auf Grund der schwachen koreanischen Performance ausfalle. Aha… bevor sie gegen uns spielen, sollten sie lieber trainieren. Aber ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Nach zwei Stunden Kultur besuchten wir noch einen gigantischen Elektronikkommerztempel, der ca. 87 Mal so groß ist, wie der Media Markt in der Galerie in Giessen und ziemlich viele PSPs an uns verkaufte. Dort hab ich es nicht besonders lange ausgehalten, denn die bereits erwähnte Reizüberflutung setzte sehr schnell wieder ein. Tausende von leuchtenden Schilder mit Schriftzeichen und Preisen, überall laufende Laptops, iPods, Fernseher und das alles auf 8 Stockwerken auf einer Fläche von vielleicht ein bis zwei Footballfeldern. (s. Bild mit Brad und Glocki, das ist die „kurze“ Seite von dem Mammutding!) Das war mir eindeutig zu viel und so haben Brad, Filip, Glocki und ich uns lieber die Gegend um den Laden etwas angeschaut. Dabei konnten wir aber auch nicht viel Interessantes entdecken, außer einen deutsch-sprechenden Dönerladenbesitzer! (s. Bild). Faszinierend, ob der mit der Dönerkutsche im Bild bis nach Japan gefahren ist? So nett es auch war Tokyo zu sehen, musste wir doch feststellen, dass es ziemlich anstrengend ist schon wieder auf den Beinen zu sein. Deshalb haben wir versucht anhand unseres „In-Case-of-Lost“-Notfallplans von Attaché Yuki (nicht Yuko, Yuki ist ein Mann und Yuko’s Kollege) mit dem ÖPNV allein zurück zum Hotel zu kommen. Aber wir scheiterten schon am Finden des richtigen Eingangs zur Subway. Vom Tickets kaufen wollen wir gar nicht erst reden. Gar nicht so leicht mit diesen Schriftzeichen und dem komplizierten System mit 3 verschiedenen Betreibergesellschaften in Tokyo! Ich werde nie wieder über den RMV meckern! Wir sind dann doch mit der ganzen Gruppe zurück und konnten dabei mal die Rushhour-Erfahrung mit U-Bahndrückern machen. Ich muss sagen, dass das ganze Chaos in dieser Riesenmetropole sehr gut organisiert ist und alles für so eine Stadt unglaublich sauber ist. Quasi das Gegenteil von Bombay. In dem überfüllten Vorortzug von Tokyo hatte jeder locker 0,2 Quadratmeter Platz zum Stehen und es wurde sich vorher in Reihe angestellt, die Aussteiger wurden zunächst raus gelassen und es gab eine Klimaanlage im Zug. In Indien hatte selbst in der ersten Klasse jeder ca. 0,01 Quadratmeter Platz, das Ein- und Aussteigen war ein komplettes Gemetzel (mit Vorteilen für große Europäer), und die Klimaanlage bestand aus nicht-vorhandene Zugtüren! Alles im grünen Bereich also bei den Japanern. Am Bahnhof in Kawasaki entdeckte ich dann auch noch meinen zukünftigen Friseur… Gerade rechtzeitig erschienen wir zum Abendessen im Hotel und anschließend gab es im Meeting den Gamefilm von gestern zu sehen. Es wurde viel korrigiert, aber im Großen und Ganzen, sah es doch ziemlich gut aus – vor allem für das erste Spiel. Ich muss sagen, dass nach 5 Tagen langsam der Stadtkoller ausbricht. Wir fahren jeden Tag mindestens zwei Stunden mit dem Bus durch die Gegend und alles was man sieht ist nur Stadt. Egal wo wir hinfahren – Beton, Stahl, Menschen, Autos, leuchtende Werbung und eng aneinander gebaute Häuser. Ich brauch mal wieder ein bisschen Wald und Wiese in Mittelhessen. Von mir aus auch im Regen! Aber zunächst einmal müssen wir hier noch eine Mission erfüllen. Gute Nacht!   Bild-Nachtrag: Filip’s Tape-Unfall!