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07.07.2007: Jo’s Tagebuch vom 6. Juli

Heute Morgen ging es, nach gutem Frühstück im Hotel, gleich zum Training ins Kawasaki Stadium, wo wir am Sonntag auch spielen werden. Die Japaner haben alles schön hergerichtet.

Zwei neue Stahlrohrtribünen für ein paar Tausend Zuschauer, neue Umkleiden und ein nicht ganz so neuer Kunstrasen machen das Kawasaki Stadium zu einem Ort, der auch für jedes GFL-Team ziemlich ideal wäre. In dem großen Locker Room hat jeder Spieler geschätzte 5 Quadratmeter Platz. Welch eine Entspannung zu den sonstigen 0,5 in deutschen Stadien. Außerdem haben wir bei den Toiletten dort ein weiteres Feature entdeckt. Der Wasserdruck für die Unterbodenwäsche ist stufenlos einstellbar! Das hebt den Klokomfort auf ein neues Level! Das Training verlief recht normal. Ohne Pads, nur mit Helm ging es um die Perfektionierung der in Frankfurt eingeübten Spielzüge. Dennis nimmt seit heute wieder voll am Training teil. Langsam kommen wir beide auch mit den neuen, offiziellen IFAF Bällen besser klar. Diese scheinen etwas kleiner und haben eine dicke Gumminaht, wie ein College Ball. Diese führte dazu, dass es kaum jemand schafft, genug Druck auf den Zeigefinger zu bringen und deshalb der Ball etwas unruhig fliegt. Aber wir haben uns jetzt etwas umgestellt und werfen wieder „tight spirals“. Meinem Arm geht es übrigens ganz ok. Die Wurfbelastung der letzten Tage war ja nicht besonders hoch. Doc Feiler diagnostizierte ein Impinchment Syndrom in der Schulter, das in den Arm hinunter zieht. Fühlt sich auch sehr impinched an! Endlich wende ich mal etwas praktisch an, was ich in der Sportmedizin gelernt habe ;-( Zum Trinken nach dem Training und für zwischendurch gibt es hier übrigens ein isotonisches Wunderzeug namens „Super H2O“, dass einen leicht süßlichen Grapefruitgeschmack hat und echt lecker ist. Sollte man mal nach Deutschland bringen das Zeug. Eine Stunde nach uns trainierte Team USA. Wir sahen sie allerdings nur noch kurz aus dem Bus steigen, als wir abfuhren. Sie sehen aus wie Menschen! Mal sehen wie sie spielen ;-) Nach dem Training hatten wir etwas Zeit, die ich zusammen mit einigen anderen für einen kurzen Stadtbummel nutzte. Interessante Erkenntnisse waren… …japanische Kaufhäuser sind auch nicht anders als deutsche, außer das die Musik viel stressiger ist und man nicht weiß was man kauft, weil man nichts lesen kann, außer dem Preis. …Markenturnschuhe sind hier viel billiger, allerdings nur bis Größe 44 erhältlich. Verdammt! …in Elektronikläden kommt es zu kompletter Reizüberflutung, weil es überall aus 37 verschiedenen Quellen piepst und singt und schießt. Zuviel für mich. Beim Abendessen erfuhren wir aus Insider Kreisen, die unser Defense Coordinator interviewt hat, dass der französische Verband fast alle Spieler von Paris Flash gesperrt hat und diese nicht dabei sind. Das wäre ein Großteil des Teams. Darunter auch z.B. auch CB Samyr Hamoudi, der gegen uns beim EFL-Spiel in Paris noch sehr stark war. Das könnte morgen beim Eröffnungsspiel einen üblen Arschtritt für die Franzosen geben…Ähnlich wie für uns (Marburg) in Wien! Bin mal gespannt wie es morgen ausgeht. Wir werden es live im Stadion erleben. Außerdem bin ich sehr gespannt, wie viele Zuschauer kommen. Hier hängen recht viele Plakate und am Hauptbahnhof von Kawasaki ein großes Poster mit meinem Ebenbild drauf. Wow! *Nasehoch* Außerdem kommt öfters sogar Fernsehwerbung für die WM. Die Chancen für ein volles Haus stehen also nicht schlecht. Jetzt gönne ich mir noch einen halben Liter Super H2O und dann ein bisschen japanisches Fernsehen. Dabei lässt sich total schnell einschlafen, weil man ja nix versteht! Besser als andere Einschlafklassiker wie „The Joy of Painting“, Space Night, Golf oder Telekolleg.