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16.06.2007: Unicorns können die Marburger nicht stoppen

(cd) Über 600 Zuschauern im Schwäbisch Haller Hagenbachstadion sahen ein erneut abwechslungsreichens Spiel der beiden Dauerkonkurrenten in der GFL Süd, welches die Marburg Mercenaries am Ende verdient mit 35:21 gewannen.

Damit sind die Marburg Mercenaries in diesem Jahr noch ungeschlagen und gehen mit breiter Brust in die bevorstehenden Aufgaben in Braunschweig und Wien.

Die Mannschaften tasteten sich zu Beginn der mit Spannung erwarteten Partie zunächst vorsichtet ab. Erst ein langer Pass von Quarterback Joachim Ullrich auf seinen verlässlichen Receiver Marcel Duft über mehr als 50 Meter lies den Knoten an diesem Nachmittag platzen, und es sollte nicht das letzten Highlight bleiben. So war es eine Leichtigkeit für Runningback Antione Jones, die verbleibenden Distanz zu dem ersten Touchdown zu überqueren (7:0, Extrakick durch Patrick Wollf ebenfalls erfolgreich).

Bereits beim nächsten Kick Return bekamen die Zuschauer eine weitere sehenswerte Aktion zu sehen. Die amerikanischen Hausler Zwillinge der Gastgeber, überraschten mit einem Trickspielzug und konnten bereits in die Hälfte der Mercenaries eindringen. Wenige Minunten und einen weiteren Trickspielzug später (Pass eines Runningbacks), stand es auch schon 7:7 Unentschieden.

Doch auch die "Söldner" ließen sich nicht lumpen und antworteten mit einer gekonnt vorgetragenen und abwechslungsreichen Serie von Spielzügen, an deren Ende sich erneut Jones über einen weiteren Touchdwon freuen konnte (14:7).

Die "Einhörner" kamen danach in Stocken. Nach einem langen Drive wurde ein Fieldgoal verschossen und auch der nächste Ballbesitz musste mit schlechter Feldposition abgegeben werden. Die Marburger hätten somit bereits kurz vor der Halbzeit "den Sack zumachen können", so Trainer Brad Arbon nach dem Spiel. Doch drei fallengelassene Bälle machten dies zunichte und die Haller witterten ihre Chance. Begünstigt durch zwei herbe Deckungsfehler der Marburger Verteidigung gelang es den Unicorns noch einen Touchdown kurz vor dem Pausentee zu erzielen. Der Extrapunkt wurde allerdings von Linebacker Franco Ingravalle geblockt (14:13).

Das dritte Spielviertel dominierten die Spieler von Headcoach Siggy Gehrke ohne allerdings Kapital daraus schlagen zu können. Mit einer Taktikumstellung der Haller Offensive, fortan mit 5 Wide Receivern und komplett ohne Laufangriff zu spielen, kam die Defense der Lahnstäder überhaupt nicht zurecht. Allein etwas zählbares kam nicht dabei heraus, ein erneut verschossenes Fieldgoal war der einzige Lohn der mutigen Trainerentscheidung.

Im letzten Quarter drehten dann die Mercenaries auf. Antione Jones erlief Meter um Meter und krönte seine erneut tolle Leistung mit seinem dritten Touchdown an diesem Tag (21:13). Der derauffolgende Versuch, den Ausgleich zu erzielen, sollte dann für die Schwaben nach hinten losgehen. Ohne Extra-Schutz durch einen Runningback war Quarterback Jordan Neumann mehr und mehr seinen Jägern ausgeliefert (Sacks durch Weiershäuser und Schwede). Nach einen weiteren Hit durch Safety Sean Averhoff verlor Neumann den Ball und Averhoff nutzte die Gunst der Stunden und trug den freien Ball ungehindert in die Endzone des Gegner zum 28:13 Zwischenstand.

Zwar kamen danach die Unicorns mit einem kämpferischen Drive nochmal zum 28:21 Anschluss, doch die routinierten Marburger ließen sich das Heft nicht mehr aus der Hand nehmen. Quarterback Ullrich konnte sich in dieser Phase auf seine sicheren Passempfänger verlassen und ein gefühlvoller Pass auf den Ex-Haller Marc Biedenkapp besiegelte den 21:35 Endstand.

"Wir haben an diesem Tag einfach zu viele Fehler gemacht," erklärten die Verantwortlichen der Schwäbisch Haller nach dem Spiel. Insbesondere mit den vielen fallengelassen Bällen wurde gehadert, aber auch die beiden verschossenen Fieldgoals trugen nicht dazu bei, die Stimmung der Haller an diesem Abend zu verbessern.

Headcoach Brad Arbon zeigte sich dagegen angetan von einer geschlossenen Mannschaftsleistung seiner Spieler. " Alle Jungs haben erneut gezeigt, dass sie sich als Team fühlen und füreinander kämpfen."

In den anderen GFL Begegnungen gelang den Braunschweig Lions mit 23:20 ein knapper Sieg gegen den Tabellenführer aus Berlin. Die Falcons aus Köln hielten die Dresden Monarchs mit einem 30:20 Sieg tabellentechnisch auf Distanz.