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11.06.2007: "Söldner" im EFL Finale

(atb). Nach einer mannschaftlich geschlossenen Leistung und einer – so die Pressemitteilung des Gegners – fehlerfreien ersten Halbzeit, konnten die Marburg Mercenaries ihren Gegner aus Österreich in Schach halten und mit einem 35:21 Sieg in das Finale der European Football League einziehen. In der Offense platzte zumindest über eine Halbzeit der im Vorfeld viel beschriebene Knoten, und auch die Defense, die ohne drei ihrer Starting Linebacker auflaufen musste, zeigte gegen das variable Passspiel der Swarco Tyrolean Raiders eine gute Leistung.

Vor 5.500 Zuschauern – ein neuer Rekord für den Tivoli in Innsbruck – schenkten sich beide Teams bereits im ersten Viertel nichts. Ein Touchdownpass von Quarterback Joachim Ullrich auf Tightend Bast Nau wurde von den Tirolern postwendend beantwortet, als sich Runningback Florian Grein aus kurzer Distanz seinen Weg in die Endzone der „Söldner“ bahnte. Und so sollte es bis zur Mitte des zweiten Quarters auch weitergehen. Zunächst erzielte Marburgs überragender Runningback Antione Jones, der es auf insgesamt 125 Yards bei nur 18 Versuchen brachte, das 14:7 für seine Farben, ehe wiederum Florian Grein ausgleichen konnte. Doch ab diesem Zeitpunkt verschob sich das Kräfteverhältnis zwischen den beiden Mannschaften. Marburgs Defense stellte sich nun besser auf Quarterback Marko Glavic und Wide Receiver Jakob Dieplinger (147 Yards Receiving) ein und Antione Jones fand immer wieder die entscheidenden Lücken, um hinter seiner gut blockenden Offensive Line Meter um Meter zu machen. Noch vor der Pause wurde auf diese Art ein 28:14 Vorsprung hergestellt, der rückblickend bereits die Entscheidung bedeuten sollte.

Denn nach der Halbzeit ging es weitaus gemächlicher zu, als noch im ersten Spielabschnitt. Die Hauptakteure Dieplinger und Jones erzielten jeweils noch einen Touchdown zum Endstand von 35:21. Dabei haderten die Innsbrucker auch ein wenig mit den Schiedsrichtern, welche die Aufholjagd der Hausherren mit zwei aberkannten Touchdowns erschwerten. Nichtsdestotrotz erkannten auch die Swarco Raiders den Gast aus Deutschland als verdienten Sieger an. In der offiziellen Pressemittteilung des Clubs ist dazu ausgeführt: „ Marburg war nicht nur an diesem Abend besser, sie waren einfach das bessere Team.“ So mit Komplimenten überhäuft, fiel es den Hessen anschließend auch nicht weiter schwer über die Atmosphäre auf dem Tivoli ins Schwärmen zu geraten. „In einem Flutlichtspiel vor so vielen tollen Zuschauern in das Finale der Champions League einzuziehen ist wirklich überragend“, so Mercenaries-Linebacker Franco Ingravalle nach der Partie in der er für seine Defense mit einer Interception auch das High Light setzen durfte.