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27.05.2007: Hessenderby ohne Pepp

(cd) Bereits nach wenigen Spielminuten war wohl allen knapp 500 Zuschauern im Georg Gaßmann Stadion am Pfingstsamstag klar, dass man einen ruhigen Football-Nachmittag verleben würde. Quarterback Joachim Ullrich fand Wide Receiver Marc Biedenkapp mit dem ersten Pass und dieser lief über 70 Meter ungestört in die Endzone der geschockten Darmstädter. Da auch der Extrapunkt durch den fehlerlosen Kicker Patrick Wolff zwischen die Stangen ging, stand es nach knapp 30 Sekunden Spielzeit bereits 7:0 für die gastgebenden Mercenaries.

  Der erste Eindruck sollte dann an diesem Tag auch nicht täuschen. Die Darmstadt Diamonds um Quarterback Talent Johannes Mannsee bemühten sich zwar redlich, doch weder in der Offense noch in der Defense konnten man den "Söldnern" in dieser Partie das Wasser reichen. Noch im ersten Quarter erhöhten die Mercenaries durch einen sehenswerten Punttreturn durch Marcel Duft auf 14:0, um dann direkt nach dem ersten Seitenwechsel durch einen Passfang von Markus van Daalen auf 21:0 zu erhöhen, nachdem Safety Maurice Banks mit einer Interception den Ballbesitz für die Gastgeber wieder erlangt hatte.   Doch die Südhessen gaben sich an diesem schwülen Nachmittag nicht auf und verkürzten nach einigen schönen Läufen von Christofer Arnold durch eine Touchdownfang von Danny Siebert auf 7:21. Doch der souverän spielende Jo Ullrich fand bereits in dem nächsten Angriffsversuch seinen Passempfänger Filip Pawelka, der mit einem akrobatischen Fang den 28:7 Halbzeitstand herstellte.   "Wenn wir heute keine großen Fehler mehr machen, ist die Messe hier gelesen," erklärte Vorstandsmitglied Matthias Dalwig als Resüme der ersten Halbzeit und sollte nicht daneben liegen. Bereits kurz nach dem Wiederanpiff war es erneut Marc Biedenkapp, der die Fans der Mercenaries zum Jubeln brachte. In seiner unnachahmlichen Art lief er seine Gegenspieler wie Torstangen stehen und erhöhte fast im Alleingang zum 35:7.   Mit dieser sicheren Führung im Rücken ließen es die Hausherren fortan etwas ruhiger angehen. Die ansonsten bombenfeste Abwehr von Trainer Sebastian Tuch gab den Gegenübern nun ein wenig mehr Raum, den diesen nach einem langen Drive dann auch in einen Touchdown durch Siebert ummünzen konnten. Die Antwort ließ aber auch nicht lange warten: angeführt durch Ersatz-Quarterback Johannes Hoppe und den an diesem Tag überragend aufspielenden Runningback Antione Jones erlief man Meter um Meter, um dann kurz vor dem Ende des Spiels nach ein Highlight zu sehen, welches allein das Eintrittsgeld wert war. Nach seinen kraftvollen Läufen über das ganze Feld krönte Jones seine Leistung nicht nur mit einem Touchdown zum 42:13 Endstand, sondern stellte mit einem formvollendeten Salto Rückwärts auch noch seine akrobatischen Fähigkeiten unter Beweis.   Am Ende des Tages waren sich alle Beteiligten einig, dass das Spiel mit den Marburg Mercenaries - auch in dieser Höhe - einen verdienten Sieger gefunden hatte. Zu dominant war die Verteidigung der Mercenaries an diesem Tag und zu fehlerfrei der Angriff. Bei den Diamonds mussten dagegen mehrere Spieler von Beginn an "beide Wege gehen" und das war an diesem schwülheißen Maitag bereits nach dem ersten Spielviertel zu kräftezehrend, um den "Söldnern" ernsthaft Paroli zu bieten.   Großer Wermutstropfen aus Sicht der Lahnstädter war die schwere Verletzung von Passverteidiger Patrick Trumpfheller, der sich bei einer unglücklichen Aktion den Fuß brach. Damit müssen die Mercenaries am kommenden Sonntag gegen die Weinheim Longhorns auf mehrere Stammkräfte verzichten. Mit Benjamin Sheppard, Manuel Schwede und Basti Lau haben bereits zu viele Verteidiger langwierige Verletzungen erlitten. Teamarzt Dr. Dorndorf wird einiges zu tun haben in den nächsten Tagen, damit das Lazarett nicht noch größer wird.