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16.05.2007: Wiedergutmachung in Stuttgart

(atb). Wenn die Marburg Mercenaries am kommenden Samstag zum Auswärtsspiel nach Stuttgart anreisen, könnte die Fahrt in eine Stadt im Ausnahmezustand gehen. Ein Blick hinüber zu „König Fußball“ nämlich zeigt uns, dass der heimische VFB wohl an diesem Wochenende die Deutsche Meisterschaft unter Dach und Fach bringen wird. Wer nun meint, dies alles habe keine Auswirkungen auf ein Footballspiel in der GFL sei eines Besseren belehrt. Nicht nur reisen die Mercenaries ein wenig früher an, um möglichen Verkehrsproblemen zu entgehen, sondern auch der Kick-Off wurde von den Scorpions extra eine halbe Stunde nach hinten verschoben.

Wiedergutmachung als Motto, ist nach einem Unentschieden gegen Schwäbisch Hall vielleicht ein wenig hochgegriffen, und doch fühlte sich das 29:29 vom letzten Wochenende eher wie eine Niederlage als ein Punktgewinn an. Insbesondere die eigene Leistung, die zumindest für eine komplette Halbzeit sowohl in der Offense als auch in der Defense indiskutabel war, sorgte für Kopfschütteln in der Kabine der „Söldner“. „Wenn es eine positive Lehre aus dem Spiel gegen Hall gibt, dann die, dass wir einfach härter und konzentrierter zu Werke gehen müssen. Der letzte Biss hat gefehlt“, so ein selbstkritischer Quarterback Joachim Ullrich, der selbst kein wirklich gutes Spiel ablieferte. In Stuttgart nun soll alles besser werden. Die Verletzung von Runningback Antione Jones ist abgeklungen, US-Import James Peremenis verstärkt die Offensive Line und auch in der Defense werden die Mercenaries mit einer weiteren namhaften Verstärkung auflaufen können. Fehlen wird lediglich Linebacker Sebastian Lau, der sich den Finger gebrochen hat. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Linebacker Saul Nowotny, den eine Muskelverletzung plagt.

Die Scorpions, für Viele der Favorit auf den Titel des Südmeisters, sowie ein Geheimfavorit für den German Bowl, starteten mit einem 14:7 Sieg gegen Schwäbisch Hall in die Saison. Dabei wurde offensichtlich, dass in der Porsche Stadt nunmehr der komplette Bruch mit dem alten System vollzogen wurde, soll heißen, dass auch in Stuttgart die Receiver inzwischen Bälle bekommen. Hauptgrund des Systemwechsels ist sicherlich Neu-Quarterback Ira Vandever, der von den Unicorns nach Stuttgart kam und den „Skorpionen“ endlich einen Spielmacher mit Passqualitäten beschert. Ein ungewohnter Gedanke, auch für die Mercenaries Defense. „Schon komisch wenn man sich jahrelang auf die Double-Wing Formation vorbereitet hat, dass nun plötzlich alles anders sein soll“, so Defensive End Arno Weiershäuser, der trotz aller Änderungen vor allem auf das Laufspiel der Stuttgarter wird achten müssen. Immerhin haben die Scorpions mit Patrick Geiger und Toni Avella zwei brandgefährliche Runningbacks in ihren Reihen. In der Defense sorgt vor allem die Achse Scott, Carpenter und Rashid dafür, dass man sich im Vergleich zur Vergangenheit kontinuierlich gesteigert hat. War es vor wenigen Jahren noch die Offense, welche die Spiele gewann, kann Stuttgart inzwischen stolz auf seine gute Defense sein.

Zu erwarten ist auf jeden Fall ein hart umkämpftes Spiel, welches am 19.05.2007 um 18.30 Uhr im Waldau-Stadion in Stuttgart angepfiffen wird.