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05.03.2007: Von der Oberliga in die GFL

(atb). Für Viele in Reihen der Mercenaries, war Johannes Hoppe beim diesjährigen Trainingsauftakt noch ein unbeschriebenes Blatt. Der junge Mann aus Kamp-Lintfort in NRW hatte sich im Stillen informiert und war für sich zu dem Ergebnis gelangt, dass man in der Universitätsstadt Marburg neben einer guten Ausbildung auch Football auf hohem Niveau bekommt, wodurch die Entscheidung reifte an der Philipps Universität das Studium der Psychologie aufzunehmen.

Nunmehr sind etliche gemeinsame Trainingseinheiten absolviert und der 20jährige, der zuletzt bei den Remscheid Amboss spielte, hat seine Mannschaftskameraden bereits von seinem Können und Potential überzeugt. So ist Head Coach Brad Arbon dann auch voll des Lobes für seinen neuen Schützling: „Johannes muss sicherlich noch viel lernen, aber was ich an Technik, Spielverständnis und Wurfarm sehe, hat mir imponiert.“ Der so gepriesene, welcher 2000 im Alter von 13 Jahren mit dem Flag-Football in seiner Heimatstadt begann, und bei dreimaliger Teilnahme die Auswahl von NRW 2005 zum Sieg beim Jugendländerturnier in Berlin geführt hatte, gibt die Blumen dann auch gleich an seinen neuen Verein zurück. „Der Unterscheid zwischen Oberliga und GFL ist mehr als nur extrem, aber ich werde mein Bestes geben und bei dieser tollen Herausforderung sicherlich eine Menge lernen.“

Lernen wird Hoppe dabei vor allem von Joachim Ullrich, der mit dafür verantwortlich war, dass der Nachwuchsquarterback sich letztendlich für die Mercenaries entschied. „Von Jo - den ich durch Trainerfortbildungen und Summercamps kenne - wusste ich, dass man in Marburg auf Deutsche Quarterbacks baut. Diese Philosophie hat mir gefallen.“ Auch Ullrich freut sich über den Neuzugang und sieht sogar gewisse Parallelen zu seiner eigenen Entwicklung die vor vielen Jahren bei den Hanau Hawks begann. „Ich bin auch einmal in das kalte GFL Wasser geworfen worden und durfte meine Erfahrungen sammeln. Jetzt denke ich, dass Johannes das Zeug hat bei Bedarf ebenfalls in die Bresche zu springen.“

Hoppes Passempfänger jedenfalls haben sich mit dem „Neuen“ bereits eingeworfen. Pawelka, Biedenkapp, Duft, Glock, Müller und Antic werden auch in dieser Saison wieder auf dem Spielberichtsbogen der „Söldner“ stehen und gegnerischen Secondaries das Leben schwer machen.