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04.09.2006: Ein Sieg für die Fairness

(atb). Der Spagat zwischen sportlicher Fairness und dem verletzungsfreien Absolvieren eines für die eigenen Farben an sich bedeutungslosen Spiels, ist den Marburg Mercenaries gelungen. Als Zünglein and der Waage hinsichtlich des noch zu vergebenden zweiten Platzes in der GFL Süd, boten die „Söldner“ ihren treuen Fans eine beherzte Leistung und sicherten so ganz nebenbei den Stuttgart Scorpions das begehrte Heimrecht in den Playoffs. Schwäbisch Hall blieb nach großem Kampf letztendlich nur der dritte Platz der bei nunmehr feststehender Tabellenkonstellation eine Reise zu den Blue Devils nach Hamburg bedeutet.

Beide Offensivabteilungen begannen nervös und verabschiedeten sich jeweils mir „Three and out“ Serien recht früh wieder vom Platz. Der Knoten platzte zunächst bei den Marburgern, die – wie angekündigt – beide US-Runningbacks Castleberry und Whalen im Hinblick auf die Playoffs schonten. Ein weiter Pass von Quarterback Joachim Ullrich auf Jungvater Filip Pawelka brachte das 6:0, wonach wiederum eine der momentanen Achillesfersen im Spiel der Gastgeber zutage trat, als der Extrapunkt geblockt wurde. Die Haller antworteten prompt. Lange Pässe auf Bradshaw und Seroogy sorgten für gute Feldposition aus der letztgenannter umgehend Kapital schlug. Ein 20 Yard Pass des gut aufgelegten Jordan Neumann fand Halls Topscorer in der Marburger Endzone und Bradshaws Extrapunkt brachte die Schwaben erstmals mit 7:6 in Führung. Im zweiten Viertel vergaben beide Mannschaften zunächst ein Field Goal, bevor die Marburger – gestützt auf ein imponierendes Passspiel und kraftvolle Läufe von Tischkau und Daub – wieder Oberwasser gewannen. Lohn der Bemühungen war der Touchdown durch Markus Glock, nebst erfolgreicher Two-Point-Conversion auf Marcel Duft, die das Ergebnis wieder auf 14:7 für die Lahnstädter schraubte.

Nach der Halbzeit setzte zunächst die Defense der Mercenaries ein Ausrufezeichen, als Cornerback Christian Graw einen Pass von Neumann abfangen konnte. Die Offense allerdings wollte dieses Geschenk partout nicht annehmen und musste sich per Punt wieder vom Ball trennen. Schwäbisch Hall machte es nun besser. Neumann fand mit seinen schnellen Beinen immer wieder Lücken in der Verteidigung der „Söldner“ und auch seine Pässe fanden nun immer öfter einen Adressaten. Empfänger des Passes zum 14:13 war Florian Spathelf und Bradshaws Extrapunkt stellte den Ausgleich her. Marcel Duft, der in dieser Partie auch als Runningback eingesetzt wurde, brachte seine Farben anschließend mit einem langen Lauf in Fieldgoal Reichweite, von wo aus „Back Up“ Kicker Marc Biedenkapp zum 17:14 verwertete. Marburg begann jetzt sich kontinuierlich abzusetzen. Ein Sack von Benjamin Sheppard zwang die Unicorns zum Punt und nur kurze Zeit später befanden sich die Hausherren – auch dank eines spektakulären Passfangs von Biedenkapp – an der gegnerischen 3 Meter Linie, von wo aus Ullrich Pawelka in der Endzone bediente. Peter Müllers Extrapunkt sorgte für das 24:14. Spätestens als die Offense, die nunmehr unter der Leitung von Daniel Schreiber agierte, per Fieldgoal von Patrick Wolff aus 45 Yards auf 27:14 erhöhte, glaubten auch die letzten Zweifler an den Sieg der Mercenaries. Zwar kamen die Mannen von Head Coach Siggi Gehrke, nach vorangegangener erneuter Interception durch Graw, noch zum Anschluss in Form eines 25 Yard Passes von Neumann auf Seroogy, doch es war zu spät. Nach erfolglosem Onside Kick ließen die Marburger die Zeit auslaufen und fuhren letztendlich verdient einen 27:21 Sieg ein.

In den Playoffs wartet nun aller Wahrscheinlichkeit nach das Team von den Cologne Falcons auf die Mannschaft von Brad Arbon.