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31.07.2006: Hessenderby ohne Spannung

(atb). Es war eine zu deutliche und souveräne Angelegenheit, als dass großartig Spannung hätte aufkommen können. In einer von Seiten der Mercenaries dominant und souverän geführten Partie hatte man zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, die Darmstadt Diamonds könnten noch einmal am Sieg schnuppern oder gar gewinnen. Endergebnis der eindeutigen Angelegenheit war ein 35:0, wobei man sich auf Seiten der Marburger vor allem über die „0“ in der Defense und einen gelungenen Kurzauftritt von Quarterback Daniel Schreiber an seinem 23. Geburtstag freute.

600 Zuschauer, bei Sommerferien und gleichzeitigem Formel 1 Rennen in Hockenheim, sahen von Beginn an eine konzentrierte Marburger Mannschaft. Nach nur einer Minute Spielzeit stand es bereits 7:0 für die Hausherren. Nachdem Marcus Whalen den Kick Off bis an die Darmstädter 30 Yard Linie getragen hatte, vollendete Marcel Duft nach Roll-Out Pass von Ullrich aus 18 Yards. Und auch die Defense der „Söldner“ legte sofort nach. Durch aggressives Spiel und Druck auf Quarterback Dax Michelena wurden die Südhessen immer wieder zu Fehlern und letztendlich zu einem Punt gezwungen. Nur wenig später – und noch im ersten Viertel – hatten die Mercenaries erneut gepunktet. Veteran Markus Glock hechtete nach Pass von Ullrich in unnachahmlicher Art und Weise in die Endzone des Gegners und machte dabei seinem Spitznamen „Colt“ alle Ehre. Was folgte war die unschönste Szene des Spieles, als Gäste Receiver und „Ex-Mercenary“ Marcus Rosskopf nach einer Tätlichkeit weit ab des Geschehens vom Platz gestellt wurde.

Aber die Gemüter beruhigten sich recht schnell wieder, so dass weiter Football gespielt werden konnte. Dies taten vor allem die Defenses der jeweiligen Mannschaften. Zunächst gelang Linebacker Ryan van de Loo eine Interception, die jedoch bereits im nächsten Spielzug auf der anderen Seite von Mario Pech dupliziert wurde. Und munter weiter ging es mit dem „Interception Festival“. Nach vorangegangenem Sack von Neunationalspieler Philip Siebrecht nunmehr Safety Sebastian Tuch der eine Ball von Michelena abfangen konnte. Und dieses Mal nahmen die Mercenaries das Geschenk an, als Runningback Marcus Whalen, der erneut ein überzeugendes Spiel machte, auf seinem 32 Yard langen Weg in die Endzone der Diamonds den einen oder anderen „Stiff Arm“ verteilte. Nach erfolgreichem Extrapunkt von Patrick Wolff stand es zur Halbzeit 21:0 für die Lahnstädter.

Auch nach dem Wechsel änderte sich nicht viel. Zu dominant war die Überlegenheit der Gastgeber, die verletzungsbedingt ohne Castleberry, Biedenkapp, Kühnert, Schmidt, Trumpfheller, Jahnke und Mejjak angetreten waren. Diamonds- Quarterback Michelena befand sich kontinuierlich auf der Flucht und schaffte es zu keinem Zeitpunkt das Kurzpassspiel aufzuziehen, was sich noch im Hinspiel für 28 Punkte verantwortlich gezeigt hatte. Zwar hatte sich auch die Defense der Darmstädter nun besser auf Ullrich & Co. Eingestellt, trotzdem reichte es noch zu zwei Touchdowns, bevor das Spiel endete und der große Regen kam. Gestützt auf kraftvolle Läufe von Whalen taten sich immer wieder Lücken für den tiefen Pass auf. Marcel Duft konnte auf dem Weg zu seinem zweiten Touchdown zunächst noch gestoppt werden, vollendete aber im Spielzug darauf aus 19 Yards zum 28:0 für seine Farben. Im letzten Viertel konnte man sich dann sogar den Luxus erlauben den „Back Ups“ Spielzeit zu geben, die Quarterback Daniel „Sunshine“ Schreiber zu einem 22 Yard Touchdown Pass auf Filip Pawelka nutzte. (35:0) Weiteres Highlight spät in der Partie war ein geblockter Punt durch Heiko Müller, der allerdings trotz guter Feldposition nicht mehr in Zählbares umgemünzt werden konnte.