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23.03.2006: "Double Trouble" bei den Mercenaries

(atb). Die Frage, warum man sich neben Gerome Castleberry, seines Zeichens immerhin zweitbester Scorer der vergangenen GFL Saison, einen weiteren amerikanischen Runningback holt ist legitim. Wenn man sich den Kader der Marburg Mercenaries allerdings etwas genauer anschaut, macht der Schachzug durchaus Sinn, ist doch gerade die Position des Ballträgers sehr verletzungsanfällig. „Wir haben im letzten Jahr erlebt, was passieren kann, wenn sich der Starting Runningback verletzt. Damals hatten wir Chuck Henderson als Allzweckwaffe, aber in diesem Jahr wäre uns - ohne jemandem zu nahe treten zu wollen – die Kluft zwischen Gerome und seinem Ersatz zu groß gewesen“, so Head Coach Brad Arbon zur Motivation des eher ungewöhnlichen Vorganges.

Die Wahl fiel auf den 24-jährigen Marcus Whalen, der seine College Zeit an der Brigham Young University in Provo, Utah (Div. I) verbrachte. Ursprünglich aus Maryland stammend, hatte Whalen bereits als True Freshman Spielzeit gesehen und 2002 seine beste Saison im Trikot der „Cougars“ hingelegt, als ihm neben 918 Yards auch sechs Touchdowns glückten. Dabei zeichnete er sich für fünf Spiele jenseits der magischen 100 Yard Marke, mit der persönlichen Bestleistung von 140 Yards gegen die Syracuse Orangemen, verantwortlich. Leider begann für Whalen dann eine Phase der „Pleiten, Pech und Pannen“ als er sich im „Warm Up“ vor dem ersten Spiel der Saison 2003 den Fuß brach und danach über die Rolle des „Back Ups“ nicht mehr hinaus kam. Vor einem Jahr noch als NFL Kandidat gehandelt, kam nunmehr auch noch Ärger ganz anderer Art hinzu, als er nach Verstößen gegen den „BYU Ehrenkodex“, nicht gleichzusetzen mit den NCAA Regularien, auf die komplette Spielzeit 2004 verzichten musste. Auch der Versuch eines Transfers zu einer anderen Universität scheiterte, so dass eine College Karriere sehr leise zu Ende ging, die nach der High School als einer der besten Runningbacks der Nation begonnen hatte.

„Ich habe mit seinen Ex-Trainern telefoniert und mir wurde versichert, dass Marcus Probleme eher privater Natur waren. Nach etlichen persönlichen Gesprächen habe ich keine Zweifel daran, dass er sehr gut zu uns passen wird“, so Coach Arbon der gleichzeitig betont, dass sowohl Castleberry als auch Whalen viel Spielzeit in allen erdenklichen Formationen sehen werden. „Man holt schließlich keinen Import Spieler, um ihn dann an der Außenlinie versauern zu lassen. Unsere Planungen laufen auf Hochtouren und für jeden Trainer ist es ein absoluter Luxus, immer einen frischen Runningback auf dem Feld zu haben“.

Whalen wird Mitte April in Frankfurt landen und den Mercenaries bereits im EFAF Cup gegen die Bolzano Giants aus Italien zur Verfügung stehen.