Mercenaries Newsfeed http://www.mercenaries.de Mercenaries Newsfeed AFV Marburg Mercenaries e.V. CGFeedMaker 1.0.16 on CMS Made Simple webmaster@mercenaries.de bredendiek@kelz-und-partner.de (Arik Thaye Bredendiek) Revanche in Kempten http://www.mercenaries.de/de/news/2974/15/Revanche-in-Kempten.html Die Niederlage gege die Allgäu Comets vom letzten Wochenende tat weh und sie führte den Marburg Mercenaries eines deutlich vor Augen. Zwar ist man bei einer sehr guten Leistung inzwischen sogar in der Lage Spiele souverän zu gewinnen, jedoch ist man derzeit eben auch noch meilenweit davon entfernt, Partien quasi "im Vorbeigehen" für sich entscheiden zu können. Gegen die Comets reichte eine durchwachsene Vorstellung nicht, weil sich die Gäste trotz Anreisestrapazen am Ende ein Herz nahmen, jene Plays umsetzten, gegen welche die "Söldner"- Defense kein Mittel fand und somit am Ende einen verdienten, wenn auch knappen, Sieg einfuhren. Der Spielplan beschert den Hessen nunmehr die Möglichkeit schon eine Woche später Revanche zu nehmen, ein Plan, der unbedingt umgesetzt werden sollte, will man verhindern, dass sich das Tabellenbild doch noch einmal deutlich verschiebt.
Townsend, immer wieder Townsend. Schon im Dress der Franken Knights hatte der eher schlaksig wirkende Spielmacher der Comets für schlaflose Nächte an der Lahn gesorgt. Als Meister der Improvisation sorgte er für die ein oder andere - auch unerwartete - Niederlage und stellte diese Qualitäten auch letztes Wochenende wieder eindrucksvoll unter Beweis. Eine der Hauptaufgaben im Rückspiel wird somit zwingend sein, den Quarterback an die Kette zu legen, der den Mercenaries am Sonntag fast 100 Yards und zwei Touchdowns eingeschenkt hatte. Auffällig dabei, dass vor allem der zweite Level, oder namentlich die Linebacker, gut geblockt wurden, wobei ein besonderes Augenmerk - wen wundert es - Top- Tackler Michael Taylor galt. Trotz wieder einmal guter Vorstellung kam dieser nicht wie gewohnt zum Zuge. Hier bleibt abzuwarten, wie Defensive Coordinator Sam Weiss kurzfristig reagiert. Die Offense legte gegen die "Kometen" ein produktives Spiel hin, wobei wieder einmal offensichtlich wurde, dass Quarterback Chad Jeffries sich in dem neuen, passlastigen System erkennbar wohlfühlt. Über 320 Yards durch die Luft bei drei Touchdowns sprechen hier eine deutliche Sprache. Sichtlich Spaß in der runderneuerten Offense hatte auch Andrecus Lindley, von Haus aus eigentlich Runningback, der immer mehr zur bevorzugten Anspielstation seines Spielmachers wird. Spannend wird auf jeden Fall, wer aus dem Hinspiel die richtigen Schlüsse zieht und wer bei der Video- Analyse neue Schwachstellen des Gegners auftun kann. Nicht umsonst wird Football oft als "Rasenschach" bezeichnet. Kick- Off der Begegnung ist am 20. August 2017 um 15.00 Uhr im Illerstadion von Kempten.]]>
Wed, 16 Aug 2017 12:21:13 +0200 http://www.mercenaries.de/de/news/2974/15/Revanche-in-Kempten.html
Dritte Niederlage in den vergangenen vier Partien - "Söldner" unterliegen Allgäu Comets 21:22 http://www.mercenaries.de/de/news/2973/15/Dritte-Niederlage-in-den-vergangenen-vier-Partien-Soeldner-unterliegen-Allgaeu-Comets-21-22.html Nach dem Lösen des Playoff-Tickets am vergangenen Wochenende gegen die Ingolstadt Dukes verloren die Marburg Mercenaries am Sonntag ihr drittes von der letzten vier Spielen. Gegen die Allgäu Comets zeigte sich die Defensive vor 850 Zuschauern im Georg-Gaßmann-Stadion zu selten in der Lage, der lauffreudigen Gäste-Offensive um den agilen Quarterback Cedric Townsend Einhalt zu gebieten.
Die Allgäu Comets zeigten sich bei ihrem ersten Angriffsrecht äußerst ausgeglichen im Lauf-Pass-Verhältnis. Immer wieder täuschten sie dabei einen Laufspielzug an, um dann allerdings doch den Ball zu werfen oder umgekehrt. So auch beim ersten Touchdown. Einen Pass von Quarterback Cedric Townsend pflückte der völlig freistehende Wide Receiver Brandon Kohn aus der Luft. Den Extrapunkt besorgte Kicker Matthias Schäffeler. Beim Zwischenstand von 7:0 für endete das Anfangsviertel. Der Ausgleich im zweiten Spielabschnitt ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Denn direkt beim nächsten Ballbesitz arbeiteten sich die Hausherren, angeführt von Quarterback Chad Jeffries, mit chirurgischer Präzision übers Feld. Unterm Strich stand der Touchdown-Pass von Jeffries auf Fänger Hendrik Schwarz. Den Extrapunkt verwandelte Schwarz, gleichzeitiger Kicker der Marburger, höchstpersönlich. Er blieb bei den Extrapunkten perfekt. Bis zum Ende des ersten Durchgangs veränderte sich die Punktetafel nicht mehr. Denn sowohl die Marburger als auch die Allgäuer versagten jeweils bei vierten Versuchen. Der Führung kam Hendrik Schwarz noch am nächsten. 90 Sekunden vor der Halbzeit versagten ihm bei einem Field-Goal-Kick jedoch die Nerven. Somit ging es mit 7:7 in die Kabine. Aus eben der kamen die Gastgeber mit mehr Elan und arbeiteten sich mit kurzen und präzisen Pässen von Chad Jeffries immer weiter nach vorne. Ein kurzer Pass auf Running Back Andrecus Lindley verwandelte dieser aus 30-Yards-Entfernung zur Endzone zum Touchdown - 14:7 für Marburg Doch Cedric Townsend und Brandon Kohn gaben die passende Antwort auf den ersten Rücksta nd. Denn darauffolgenden Angriffsrecht für die Gäste wurde die ansonsten recht stabile Marburger Laufverteidigung regelrecht überrannt. „Uns haben drei Stammspieler gefehlt, aber wir haben auch ansonsten nicht gut gespielt. Es waren mal viel zu viele schlechte Tackles dabei“, beklagte Defensive Coordinator Sam Weiss das alte Leid der Marburger. Townsend als auch Kohn setzten den Hausherren mit ihren Läufen gehörig zu. Passenderweise schloss Ersterer den Angriff mit einem Rushing Touchdown ab. Somit gingen die Teams gleichauf ins Schlussviertel. In diesem legten die Marburger dank eines Touchdowns von Phil Lanieri vor. Und die Führung hielt lange. Es war weniger als eine Minute auf der Uhr, als die Allgäu Comets den Anschluss schafften – wieder durch einen Lauf von Cedric Townsend. Und die Gäste gingen aufs Ganze: 24 Sekunden vor Schluss verwandelten sie den Zwei-Punkte-Versuch nach einem Townsend-Pass auf den massigen Tight End Leonard Bröcker zum 22:21. „Ich bin verdammt noch einmal wütend“, sagte ein wenig gesprächiger, äußerst angefressener und vom Auftreten seines Teams enttäuschter Mercenaries-Cheftrainer Dale Heffron. Text: Benjamin Kaiser Foto: Norbert Schneider]]>
Tue, 15 Aug 2017 09:18:43 +0200 http://www.mercenaries.de/de/news/2973/15/Dritte-Niederlage-in-den-vergangenen-vier-Partien-Soeldner-unterliegen-Allgaeu-Comets-21-22.html
Die Comets zu Gast in Marburg http://www.mercenaries.de/de/news/2972/15/Die-Comets-zu-Gast-in-Marburg.html Wie unterschiedlich der Football doch sein kann. Nach der Niederlage in Frankfurt noch viel gescholten, gab die Offensive der Marburg Mercenaries beim 40:22 Siege über Ingolstadt eine beeindruckende Vorstellung ab. Über 400 Yards durch die Luft, begünstigt durch eine augenscheinliche Umstellung bei der Passprotektion und der Spielzugauswahl, gaben deutlich Aufschluss darüber, dass der Angriff der "Söldner" zu viel mehr in der Lage ist, als man zuletzt abrief. Deutlich wurde auch, dass sich Spielmacher Chad Jeffries im "neuen" System sichtlich wohl fühlt, agierte der Mann aus Kalifornien doch weitaus weniger nervös und abgeklärter als noch in den Vorwochen. Nun kommt mit den Allgäu Comets eine Mannschaft nach Hessen, die eine schwierige Saison zu überstehen hat und bei derzeitigem Tabellenrang fünf noch längst nicht aller Abstiegssorgen ledig ist.
Die "Kometen" aus Kempten befinden sich offensichtlich im Umbruch. Peilte man in den vergangenen Jahren eher die oberen Tabellenregionen an, kann es für die Mannschaft von Head Coach Brian Caler in dieser Spielzeit nur darum gehen, möglichst schnell viele Punkte zwischen sich und den Relegationsrang zu bringen. Nach unten sind es derzeit nämlich nur zwei Punkte Abstand, während die Play-Offs bei sechs Punkten Rückstand kaum noch realistisch erscheinen. Dies vorangestellt war jedoch zuletzt bei den Siegen über Stuttgart und das Saarland ein deutlicher Aufwärtstrend erkennbar, der den "Söldnern" Warnung genug sein dürfte. Mit Veteran Cedric Townsend hinter dem Center sowie den Receivern Hafels, Webb und Kohn verfügen die Bayern nämlich immer noch über herausragende Akteure um jedem Gegner gefährlich zu werden. Dazu Defensive Coordinator Sam Weiss: "Es wäre fatal die Comets zu unterschätzen und sich auf den zuletzt eingefahrenen Lorbeeren auszuruhen. Wir wollen die gute Stimmung weiter mitnehmen und hängen uns jede Partie voll rein." Es wird allgemeinhin erwartet, dass Marburg an jener Systemumstellung festhält, die zuletzt gegen Ingolstadt so erfolgreich war. Eine Umstellung, die den Zuschauern weiter Spaß machen dürfte, bringt sie doch eine erhebliche "Passlastigkeit" mit sich. Präsident Carsten Dalkowski jedenfalls machte der jüngste Auftritt seiner Jungs erkennbar Freude. "Tolle Spielzüge, viel Raumgewinn und immer das Gefühl, im Bedarfsfalle nachlegen zu können. Dieses Spiel hat zu Recht begeistert, auch wenn es am Ende vielleicht den ein oder anderen Touchdown zu hoch ausgefallen ist. So darf es weitergehen." Kick-Off der Partie in der German Football League ist am Sonntag den 13. August 2017 um 16.00 Uhr im Georg-Gaßmann-Stadion in Marburg.]]>
Wed, 09 Aug 2017 14:44:36 +0200 http://www.mercenaries.de/de/news/2972/15/Die-Comets-zu-Gast-in-Marburg.html
Postseason, here we come! - "Söldner" bezwingen Ingolstadt Dukes 40:22 und lösen Playoff-Ticket http://www.mercenaries.de/de/news/2971/15/Postseason-here-we-come-Soeldner-bezwingen-Ingolstadt-Dukes-40-22-und-loesen-Playoff-Ticket.html Als der Schlusspfiff ertönte war auf den Gesichtern der "Mercs" das Strahlen des süßen Erfolges zu sehen. Sie besiegten am Sonntag die Ingolstadt Dukes im Georg-Gaßmann-Stadion vor 980 Zuschauer mit 40:22 und spielt seit 2014 zum ersten Mal wieder um den German Bowl mit.
Völlig verdient setzten sich die Marburg Merceanaries letztlich gegen einen starken Gegner aus Ingolstadt durch und manövrierten sich dank des Sieges in eine gute Position, um Rang drei der German Football League Gruppe Süd zu verteidigen und so die Ingolstadt Dukes auf Rang vier zu halten. Die ersten Punkte brachten die Hausherren auf die Anzeigetafel. Kicker Hendrik Schwarz verwandelte ein Field Goal. Seltene zwei Punkte ergatterten die Dukes durch einen Safety – Tackle des Running Backs in dessen Endzone – und verkürzten somit auf den seltenen Spielstand von 2:3. Danach zog Ingolstadts Offensive, angeführt von Quarterback Rick Webster, ihr starkes Passspiel auf. Dass sogar noch erfolgreicher gewesen wäre, wenn Webster bei manchen Pässen ein wenig zu ungenau war. Lorenz Bader war Abnehmer eines Touchdown-Passes zur Führung Anschluss. Die Gastgeber reagierten postwendend mit einem exzellenten Pass von Mercenaries-Quarterback Chad Jeffries auf Running Back Andrecus Lindley, der den Ball in Ingolstadts Endzone beförderte. Hendrik Schwarz erzielte einen von vier Extrapunkten. Und rund sechs Minuten vor der Halbzeit stellte Wide Receiver Charlie Joseph den 17:9-Halbzeitstand her. Im dritten Viertel machte es Ingolstadt noch einmal spannend. Punktete in Person von Richard Samuel zwei Mal, während die Marburgs Andrecus Lindley für die Mercenaries den Touchdown erzielte. Somit ging es mit 24:22 in das Schlussviertel. Das Spiel auf Messers Schneide Beim darauffolgenden Angriffsrecht glänzte Chad Jeffries mit mehreren exzellenten Pässen und veredelte letztlich selbst mit einem beherzten Lauf zum Touchdown, der die Marburger Führung ausbaute. Schwarz holte den Exrapunkt. Ein ganz starkes Spiel machte Wide Receiver Robert Johnson für die Hausherren. Er fing nicht nur viele Pässe, sondern kämpfte immer wieder wie ein Löwe nach dem Fang um wertvolle Yards. „Ich sage meinen Spielern immer, dass sie kämpfen sollen, bis die Pfeife der Referees ertönt“, erklärte Dale Heffron, Marburgs Head Coach. Kurz darauf legte Hendrik Schwaez mit einem Field Goal zum 34:22 nach und kurz darauf vergeigte Ingolstadt einen 4. Versuch fünfeinhalb Minuten vor Spielende. Es war die Entscheidung. Den Schlusspunkt setzte Phil Lanieri mit einem sehenswerten Touchdown-Fang zum 40:22. Der Zwei-Punkte-Versuch schlug fehl. Nach dem Spiel war der Jubel ausgelassen. Von den 980 Zuschauern ließen sich die „Söldner“ feiern. Für den Sieg und die Playoff-Teilnahme. „Es fühlt sich gut an. Wieder so wie vor sieben Jahren, als ich angefangen habe zu spielen und als wir wussten, dass wir es mit jedem Gegner aufnehmen können“, resümiert Linebacker Cesare Vanucci.]]>
Tue, 08 Aug 2017 07:43:24 +0200 http://www.mercenaries.de/de/news/2971/15/Postseason-here-we-come-Soeldner-bezwingen-Ingolstadt-Dukes-40-22-und-loesen-Playoff-Ticket.html
Die Offense muss liefern http://www.mercenaries.de/de/news/2970/15/Die-Offense-muss-liefern.html Während die Defense der Mercenaries trotz der 35:3 Niederlage in Frankfurt erhobenen Hauptes vom Platz gehen konnte, sah man bei der Offense allerorts hängende Köpfe. Zu Recht, wenn man sich vor Augen führt, dass Marburgs Verteidigung insgesamt sechs (!) Pässe der gegnerischen Quarterbacks abfangen konnten, aus denen im Angriff leider nur ein mageres Field Goal resultierte. Dabei soll keineswegs verschwiegen werden, dass auch die Frankfurt Universe über eine extrem gute Defense verfügt, allerdings war die Nervosität auf Seiten der Marburger Offense geradezu greifbar. Ein Quarterback mit wenig Zeit und ungenauen Pässen, Wide Receiver die Bälle fallen ließen und ein Laufspiel, welches nie richtig in Gang kam sorgten dafür, dass man trotz positiver Ansätze und einem knappen Rückstand zur Halbzeit letztendlich nie eine ernsthafte Siegchance hatte. Dies alles soll nun im kommenden Heimspiel gegen die Ingolstadt Dukes anders werden. Eine Partie auf welches man sich bei den "Söldnern" besonders freut, ist es doch aus Sicht der Hessen so etwas wie das Endspiel um Platz drei der GFL- Süd. Ein Saisonziel für welches es sich aus Sicht des Mercenaries- Präsidenten Carsten Dalkowski zu kämpfen lohnt: "Ingolstadt ist absolute Augenhöhe, ein wirklich starker Aufsteiger. Für mich ist dieses Heimspiel ein absolutes Highlight auf dem Spielpan. "
In der Tat spielt der Aufsteiger aus Bayern bisher eine überaus starke Saison. Gestützt auf eine bärenstarke Defense, derzeit auf Rang vier der German Football League, und dem statistisch besten Passangriff der Liga ist man klar auf Play-Off Kurs und konnte zuletzt sogar die Klassenprimi aus Schwäbisch Hall und Frankfurt ärgern. Dass das Laufspiel eher in den unteren Regionen der Statistik anzusiedeln ist, kann dabei verschmerzt werden, zumal man sich - wie kaum ein anderes Team der Liga - immer wieder Trickspielzügen bedient. Dazu Dalkowski: " Das Spiel der Dukes gegen Hall war teilweise echt zum Schmunzeln. Als man dachte, man hätte schon alles gesehen, packt Ingolstadt wieder eine Überraschung aus. Sehr unterhaltsam das Ganze." Regisseur und konstanter Leistungsträger der Offense ist Spielmacher Rick Webster. Der US- Amerikaner mit starkem Wurfarm scheut sich nicht, immer wieder das Risiko zu suchen, was ihn aus Sicht von Defensive Coordinator Sam Weiss brandgefährlich macht: "Wir müssen stets wachsam bleiben, dürfen nie abschalten da Webster vor allem in der Lage ist zu improvisieren und damit "broken plays" zu reparieren." Zum Kader der "Söldner" stößt nach überstandener Sperre wieder Linebacker Cesare Vannucchi, der eine Positionsgruppe, die zuletzt ohnehin großartig spielte, nur weiter verstärken wird. Nicht unerwähnt bleiben soll dabei wieder einmal die individuelle Leistung von Michael Taylor, welcher nach gerade überstandener Verletzung in Frankfurt 18 Tackles verzeichnen konnte und damit seine Spitzenposition in der GFL weiter ausbaute. "Einfach unfassbar wie schnell Michael den Spielzug liest und diesen unterbindet", gerät Dalkowski ins Schwärmen, möchte dabei indes nicht unerwähnt lassen, dass die Qualität der diesjährigen Verstärkungen einfach sehr hoch ist. "Wenn ich mir anschaue, was Neal Howey in Frankfurt hingelegt hat und was Phil Lanieri auf beiden Seiten des Balles leistet, dann kann man nur den Hut ziehen." Es ist kein Wunder, dass einem in Bezug auf die Mercenaries derzeit eher die Namen in der Defense einfallen. Es liegt an der Offense diesen Eindruck durch einen beherzten Auftritt gegen Ingolstadt wieder wettzumachen. Kick- Off der Partie ist am Sonntag den 06. August 2017 um 16.00 Uhr im Georg-Gaßmann-Stadion in Marburg.]]>
Thu, 03 Aug 2017 10:30:40 +0200 http://www.mercenaries.de/de/news/2970/15/Die-Offense-muss-liefern.html
"Söldner" unterliegen Frankfurt Universe im Hessenderby 3:35 http://www.mercenaries.de/de/news/2969/15/Soeldner-unterliegen-Frankfurt-Universe-im-Hessenderby-3-35.html Vor dem Hessenderby gaben sich die „Söldner“ kämpferisch. Im Gegensatz zu einigen anderen Teams der German Football League Gruppe Süd reisten sie nicht mit einem Rumpfkader an, um Spieler für Partien mit mehr Siegchancen zu schonen. Doch auch die dank der dreiwöchigen Spielpause ausgeruhte und in Bestbesetzung aufspielende Marburger Mannschaft kam vor 3847 im Frankfurter Volksbank-Stadion letztlich unter die Räder.
Dabei fing die Partie für die Gäste wie aus dem Bilderbuch an. Denn gleich der erste Angriff der Frankfurter endete mit einer Interception. Marburgs Neal Howey fing den Pass von Jaleel Awini ab. Insgesamt warf der ehemalige College-Erstligaspieler sage und schreibe sechs Interceptions – vier davon in der ersten Hälfte. „Unsere Passverteidiger haben die beste Saisonleistung abgerufen und großartig gespielt“, lobte Sam Weiss, Marburgs Defensive Coordinator, seine Schützlinge. Fünf Interceptions verbuchten seine Defensive Backs. Allerdings konnten die „Söldner“ aus dieser Vielzahl an zusätzlichen Angriffsrechten kein Kapital schlagen. Die wohl beste Verteidigung der Liga machte den Mercenaries das Leben unheimlich schwer, und die Gästeoffensive erlaubte sich zu viele kleine Fehler, die den eigenen Angriffen großen Schaden zufügten. „Es ist in der Offense bei fast jedem Spielzug etwas schief gegangen. Ich kann mir auch vorstellen, dass eine gewisse Nervosität wegen des Derbys und der vielen Zuschauer da war“, vermutete Offensive Line Coach Tibor Gohmert. Somit ließen die ersten Punkte lange auf sich warten. Erst im zweiten Viertel beendete Wide Receiver André Feuerherdt den punktlosen Gleichstand nach einem guten Pass von Awini. Den fälligen Kick zum Extrapunkt verwandelte Feuerherdt ebenso wie die weiteren vier Kicks im Spiel. Auf der anderen Seite konnte Marburgs Offensive weiterhin kaum Raumgewinn verzeichnen. In der Halbzeitpause sagte Dale Heffron seinen Spielern, dass sie die Atmosphäre genießen und Spaß am Football haben sollen. In Durchgang zwei hatten jedoch die Frankfurt mehr Spaß am Spielen. Im dritten Viertel machten die Hausherren den Gästen den Garaus. Einen Pass von Mercenaries-Quarterback Chad Jeffries fing der Frankfurter Dustin Illetschko ab und markierte das 13:0. Für die weiteren Touchdowns im dritten Viertel zeichneten Running Back sowie Ex-Marburger Silas Nacita und sowie sein Positionskollege Roscoe Baptist verantwortlich. Somit begann das vierte Viertel mit 28:0. Frankfurts Jannik Markraf erhöhte noch einmal für die Hausherren, deren weiße Weste im Schlussviertel dann doch noch befleckt wurde. Nach einem herrlichen Lauf von Phil Lanieri bis kurz vor die Frankfurter Endzone, besorgte Kicker Hendrik Schwarz per Field Goal die Ehrenpunkte für die geschlagenen Gäste zum 3:35-Endstand. Text: Benjamin Kaiser. Bild: Norbert Schneider.]]>
Tue, 01 Aug 2017 10:23:59 +0200 http://www.mercenaries.de/de/news/2969/15/Soeldner-unterliegen-Frankfurt-Universe-im-Hessenderby-3-35.html
Hessenderby in Frankfurt http://www.mercenaries.de/de/news/2968/15/Hessenderby-in-Frankfurt.html Dezimiert und trotzdem guter Dinge reisen die Marburg Mercenaries am Samstag nach Frankfurt, um sich im "Hessenderby" mit der Samsung Frankfurt Universe zu messen. Dabei sind die gastgebenden"Men in Purple" wie schon im Vorjahr klarer Favorit, was indes nicht darüber hinweg täuschen kann, dass sich im Lager der "Söldner" seitdem einiges zum Positiven gewendet hat. Präsident Carsten Dalkowski sieht hier eine Kettenreaktion bei seiner Mannschaft, die schon in der Vorbereitung auf die Saison mit der Kaderzusammenstellung begann. "Wir haben gute Spieler verpflichtet, vor allem wurde im Bereich des "Recruiting" sehr gute Arbeit geleistet. Daraus erwuchs der Glaube endlich Spiele gewinnen zu können und als die Siege dann tatsächlich kamen, förderte dies wiederum die Stimmung und den Zusammenhalt innerhalb des Teams." An dieser guten Stimmung kann nach Einschätzung von Dalkowski auch das Spiel vom letzten Wochenende in München nichts ändern. "Was wir bei den Cowboys trotz unfassbarer personeller Sorgen kämpferisch abgeliefert haben war aller Ehren wert. Jeder hier im Verein weiß, wie die Niederlage zustandegekommen ist, so dass sich Kritik ganz einfach verbietet."
Die angesprochene personelle Situation im Kader der Mercenaries hat sich zwar wieder ein wenig entspannt, sorgenfrei ist man in diesem Bereich aber bei Weitem nicht. Die aus Sicht der Mercenaries ungerechtfertigte Sperre für Linebacker Cesare Vannucchi, die Verletzung von Defensive End Richard Adjei und auch das Pech von Wide Receiver Olivera Nsingui, der sich nach überstandener Verletzung aus dem Saisonauftakt direkt im ersten Training wieder das Kreuzband riss, schränken die Optionen für das Trainerteam um Head Coach Dale Heffron erheblich ein. Dazu Dalkowski: "Unser Kader hat halt nicht die Tiefe, welche zum Beispiel in Frankfurt herrscht, da können Ausfälle von Schlüsselspielern nicht so einfach kompensiert werden." In der Tat ist der "Roster" des finanzstarken Clubs aus der hessischen Hauptstadt vorzüglich besetzt. Hinter einer extrem starken Offensive Line, angeführt von den Ex- Mercenaries Nils Hampel (Right Tackle) und Dave Beale (Left Tackle), treibt mit Silas Nacita (Runnigback) wiederum ein ehemaliger Mercenary "sein Unwesen". Hinzu kommt, dass mit der Verpflichtung von Jaleel Awini als neuem Quarterback ein zusätzliches, unberechenbares Laufelement entstanden ist. Aber auch auf der Position des Wide Receivers tummeln sich etliche "Playmaker", allen voran David Giron Jansa, der mit spanischem Pass aufläuft und sich durch ein hohes Maß an Konstanz auszeichnet. In der Defense stechen vor allem die Linebacker, namentlich Dustin Illetschko (Österreich) und Sebastian Silva- Gomez, hervor. Eine große Aufgabe wartet also auf die Mercenaries, wobei alles andere als eine Niederlage als große Überraschung zu werten wäre. Dazu Carsten Dalkowski mit dem Schlusswort: "Die Frankfurter haben Voraussetzugen, die ligaweit ihresgleichen suchen. Insofern ist man dort eher kurzfristig als langfristig zum Erfolg verdammt, was konkret den German Bowl bedeutet. Derzeit fehlt vielleicht noch ein bisschen, wie man an den Niederlagen gegen Hall, Braunschweig und die Berlin Rebels sieht, aber es würde mich doch arg wundern, wenn man diesen Rückstand in der Zukunft nicht auch noch wettmachen kann." Kick- Off der Partie innerhalb der GFL- Süd ist am Samstag den 29. Juli 2017 um 19.00 Uhr im Volksbank Stadion in Frankfurt.]]>
Thu, 27 Jul 2017 12:01:05 +0200 http://www.mercenaries.de/de/news/2968/15/Hessenderby-in-Frankfurt.html
The streak was snapped - "Söldner" verlieren bei den Munich Cowboys 35:36 http://www.mercenaries.de/de/news/2967/15/The-streak-was-snapped-Soeldner-verlieren-bei-den-Munich-Cowboys-35-36.html Die Siegesserie ist gerissen. Die Marburger unterlagen am Samstag in einem von den beiden Offensiven dominierten Spiel. Dabei begannen die Probleme für die Mercenaries bereits vor der Partie: Der Bus in Richtung München fuhr verspätet los. Daher kamen die Marburger nicht zeitig an und hatten infolgedessen nur noch eine halbe Stunde, um sich aufzuwärmen.
„Es war alles sehr gehetzt. Wir hatten kaum Zeit noch Dinge durchzusprechen. Die Vorbereitung war eine verdammte Katastrophe“, bemerkte Head Coach Dale Heffron. Hinzu kam die dreiwöchige Spielpause für die Gäste, die der Partie in München vorausgegangen war, sowie mitunter schlecht besuchte Trainingseinheiten. Schlechte Vorzeichen für die Partie. Und diese zeigten ihr hässliches Antlitz im 1. Viertel des Spiels. Heffron sprach von „Schläfrigkeit“. Denn nach dem ersten Spielabschnitt stand es 14:0 für die Hausherren, die vor dem Spiel vier Siege weniger als die Mercenaries auf dem Konto hatten. Die an den vergangenen Spieltagen meist stark aufspielende Defensive der „Mercs“ schien in Hessen geblieben zu sein. Das hatte allerdings auch Gründe. Denn was sich an Marburger Defensivspielern auf dem Platz tummelte, war mit der starken Verteidigung der vergangenen Wochen nicht zu vergleichen: Michael Taylor, der beste Linebacker der gesamten Liga, sowie Neuzugang Richard Adjei fielen im Laufe des Spiels verletzt aus, und Cesare Vanucci wurde wegen eines regelwidrigen Tackles des Feldes verwiesen. Hinzu kamen die fehlenden Ron Hairston, Phil Lanieri und Andreas Flier. Somit musste Marburgs Abwehr auf eine Vielzahl ihrer Leistungsträger verzichten. Ein Umstand, der den Hausherren in die Karten spielte. Dennoch wachte die Offensive im 2. Viertel auf. Ein Touchdown-Pass von Quarterback Chad Jeffries auf Wide Receiver Charlies Joseph sowie ein Field Goal von Kicker Hendrik Schwarz brachten zehn Punkte und führten zum 10:14-Pausenstand. Trotz der dünnen Personaldecke, von der insbesondere die Offensive und die Defensive Lines in Mitleidenschaft gezogen waren, steigerten sich die Marburger nach Wiederanpfiff. Ein Touchdown von Passfänger Robert Johnson und zwei von Running Back Andrecus Lindley sowie ein weiteres Field Goal von Hendrik Schwarz sorgten für satte 35 Zähler – Marburger Bestmarke in dieser Saison. Doch auch die Münchener ließen sich nicht lumpen und nutzten die durch die Ausfälle in der Marburger Verteidigung entstandenen Löcher in der Abwehr. Allen voran Cowboys-Quarterback Benjamin Wilkerson, ein solider Werfer und starker Athlet. Immer startete er durch und machte viele Yards mit seinen Sprints gut. Für die entscheidende Spielaktion musste er allerdings nicht weit laufen. Denn nach dem Münchener Touchdown zum 34:35 entschieden sich die Hausherren für einen Zwei-Punkte-Versuch. Nicht einmal eine Minute vor Ende rannte der Spielmacher der Cowboys in die Endzone zum Endstand.]]>
Thu, 13 Jul 2017 17:14:04 +0200 http://www.mercenaries.de/de/news/2967/15/The-streak-was-snapped-Soeldner-verlieren-bei-den-Munich-Cowboys-35-36.html
Mercenaries peilen nächsten Sieg an http://www.mercenaries.de/de/news/2966/15/Mercenaries-peilen-naechsten-Sieg-an.html Die Auswärtspartie in München gehört aus Sicht der Mercenaries traditionell nicht zu den beliebtesten Begegnungen auf dem GFL- Spielplan. Diese Einschätzung hat überhaupt nicht mit dem Gegner oder gar der bayrischen Landeshauptstadt zu tun, sondern ist einzig und allein dem Umstand geschuldet, dass die Anreise strapaziös ist. Linebacker Cesare Vannucchi weiß dann auch um die Schwierigkeit der kommenden Aufgabe: "Wenn man ankommt muss man erstmal seine Knochen sortieren und den Kopf auf "game modus" schalten. Da ist es teilweise gar nicht so leicht, die richtige Spannung aufzubauen. Schafft man dies aber nicht, ist so eine Partie gerne auch mal schon im ersten Viertel gelaufen weil der Gegner von Anfang an hellwach war. Alles schon erlebt."
Vannucchi jedoch ist überzeugt, dass die Mercenaries- Mannschaft anno 2017 sich der Herausforderung mit Bravour stellen wird. "Die Cowboys spielen zuletzt wieder richtig guten Football, aber wir haben gerade eine große Euphorie in der Mannschaft, die sich auch von kleinen Rückschlägen nicht gleich beeindrucken lässt. Insofern bin ich guter Dinge, dass wir auch in München bestehen werden". In der Einschätzung des Gegners liegt Marburgs Team-Captain jedenfalls richtig. Sah es zwischenzeitlich eher so aus, als könne man das "Grand old Team of the South" für den Relegationsplatz vormerken, ließ man zuletzt bei der knappen Niederlage gegen den starken Aufsteiger aus Ingolstadt, spätestens jedoch mit dem Sieg über die Allgäu Comets aufhorchen. Präsident Carsten Dalkowski wundert sich über dieses "Comeback" der Münchner nicht wirklich: "Die Cowboys haben schon immer bis zum Ende gekämpft und es allen Gegnern schwer gemacht". Was die auszukurierenden Verletzungen angeht, hat es der Spielplan mit den "Söldnern" gut gemeint. Konnte schon die kurze Pause nach dem Spiel gegen die "Canes" aus dem Saarland genutzt werden, um kleinere Blessuren zu behandeln, wird die Unterbrechung von drei Wochen nach dem Spiel in München dafür sorgen, dass nahezu der gesamte Kader wieder zur Verfügung steht. Wenig überraschend ist damit vor allem Leistungsträger Phil Lanieri gemeint, der nach dem Bruch seiner Hand schon am 29. Juli gegen Frankfurt wieder auflaufen wird. Die gleiche Hoffnung gilt jedoch auch für Olivera Nsingui, den eine Knieverletzung aus dem ersten Saisonspiel lahmlegte. In München ist davon auszugehen, dass Wide Receiver Robert Johnson eine prominente Rolle spielen wird und auch Positionsgefährte Charly Joseph, zuletzt gegen das Saarland nach überstandenem Handburch wieder dabei, wird nach dem Ausfall Lanieris mehr in der Pflicht stehen. Gelingt ein weiterer Sieg, wäre es der siebte in Folge, welcher die Mercenaries ihrem Ziel, der Teilnahme an den Play- Offs, wieder einen großen Schritt näher bringen würde. Kick- Off der Partie ist am, Samstag den 08. Juli 2017 um 16.,00 Uhr im Dantestadion in München.]]>
Thu, 06 Jul 2017 12:00:44 +0200 http://www.mercenaries.de/de/news/2966/15/Mercenaries-peilen-naechsten-Sieg-an.html
"Mercs" laufen nach der Halbzeitpause heiß - Verdientes 27:10 gegen Saarland Hurricanes http://www.mercenaries.de/de/news/2965/15/Mercs-laufen-nach-der-Halbzeitpause-heiss-Verdientes-27-10-gegen-Saarland-Hurricanes.html Die Marburg Mercenaries zeigten am Sonntag vor 1025 Zuschauern im heimischen Georg-Gaßmann-Stadion beim 27:10-Sieg gegen eine spielerisch unterlegene Saarland Hurricanes zwei Gesichter. Im ersten Durchgang riefen die Hausherren vor 1025 Zuschauern im Georg-Gaßmann-Stadion nicht ihr Potenzial ab. Das taten sie erst in der zweiten Halbzeit.
Zwar spielte die Defensive der Gäste solide, doch es war eher die Marburger Offensive, die sich nicht mit Ruhm bekleckerte. Die von Verletzungen dezimierte Offensive Line der Mercenaries hatte große Probleme, Quarterback Chad Jeffries die notwendige Zeit für dessen Würfe zu verschaffen und handelte sich zu viele Strafen ein. Doch auch der Spielmacher der Hausherren zeigte eine durchwachsene erste Hälfte. Seine Pässe waren meist präzise, doch suchte er sich zu oft das falsche Ziel für seine Würfe aus, las so manche Spielsituation nicht richtig. Es half ihm auch nicht, dass seine Wide Receiver zu häufig die falschen Routen liefen und ihn einige Male hängen ließen. "Die Fehler bei den Routen sind mitunter mangelnde Erfahrung, aber es war einfach zu wenig Konzentration in unserem Spiel", bewertete Offensive Coordinator Leon LaDeaux. In Führung gingen die Hausherren dennoch durch einen kurzen Touchdown Run von Running Back Andrecus Lindley, der als Läufer und als Passfänger einen exzellenten Tag erwischte. Den Extrapunkt versenkte Kicker Hendrik Schwarz zum 7:0. Mit diesem Zwischenstand endete das 1. Viertel. Im darauffolgenden Spielabschnitt steigerten sich die Saarländer jedoch. Hurricanes-Quarterback Daniel Farley manövrierte seine Offensive mit mehreren guten Pässen in die Gefahrenzone und Allzweckwaffe David Oku besorgte den Touchdown. Den Extrapunkt besorgte Kicker Philip Gabel zum Ausgleich und gleichzeitigen Halbzeitstand in einer von vielen Strafen und guten Defensivreihen dominierten Partie. "Wir haben die Spieler, vor allem unseren Quarterback in der Halbzeit herausgefordert. Chad und auch alle anderen Spieler wussten, dass sie das bessere Footballteam sind, dass sie viel besser spielen können", erklärte Mercenaries-Cheftrainer Dale Heffron. Mit einem breiten Grinsen gab er zu, dass es während der Pause in der Kabine "ziemlich laut" geworden sei. Die Botschaft des Head Coach schien in den Köpfen der Spieler angekommen zu sein. Marburgs Verteidigung hielt ihr gutes Niveau auch nach der Pause. Zwar bereitete das mitunter schlechte Tackling der Marburger dem Trainerstab immer noch Kopfschmerzen, doch das konnten die Gäste zu selten zu ihrem Vorteil nutzen. Eine deutliche Steigerung war von der Offensive der Mercenaries zu sehen. "Chad hat unglaublich gespielt und auch unsere Wide Receiver haben sich deutlich gesteigert", unterstrich LaDeaux. So gelang den Hausherren Mitte des 2. Viertels die erneute Führung. Einmal mehr war es Andrecus Lindley mit einem beherzten Lauf aus kurzer Distanz in Saarlands Endzone. Den Extrapunkt besorgte wieder Hendrik Schwarz. Den zwischenzeitlichen 10:14-Anschluss gelang Saarlands Kicker Philip Gabel. Doch dieser Zwischenstand währte nicht lange: Mit einem starken Block räumte Wide Receiver Karol Czapinski seinem Teamkollegen Robert Johnson den Weg frei. Der lief daher die restlichen 15 Yards unberührt in die Endzone. Kicker Hendrik Schwarz versagten diesmal allerdings die Nerven. Der Extrapunkt ging daneben – 20:10. Doch diesen Lapsus bestraften die Hurricanes nicht, sondern die Mercenaries schlugen aus einem Fehler des Auswärtsteams Kapital: Mit einem harten Tackle ging Marburgs Defensive Back, Phil Lanieri, Wide Receiver Stephan Mertsching an. Aufgrund der Wucht von Lanieris Attacke verlor der Saarländer Passfänger die Kontrolle über den Ball. Dieser sprang in die Luft. Linebacker Cesare Vanucchi krallte sich das Leder aus der Luft und lief mit dem Ball unterm Arm in Richtung Saarländer Endzone. Allerdings wurde er an der 1-Yard-Linie gestoppt. Kurz darauf stand wieder Tausendsassa Phil Lanieri im Fokus, als er den Touchdown-Pass von Chad Jeffries sicherte. Den Extrapunkt verwandelte der Quarterback selbst zum 27:10-Endstand. Text: Benjamin Kaiser. Foto: Norbert Schneider (foobi.de)]]>
Mon, 19 Jun 2017 13:31:05 +0200 http://www.mercenaries.de/de/news/2965/15/Mercs-laufen-nach-der-Halbzeitpause-heiss-Verdientes-27-10-gegen-Saarland-Hurricanes.html