Mercenaries Newsfeed http://www.mercenaries.de Mercenaries Newsfeed AFV Marburg Mercenaries e.V. CGFeedMaker 1.0.16 on CMS Made Simple webmaster@mercenaries.de bredendiek@kelz-und-partner.de (Arik Thaye Bredendiek) "Mercs" laufen nach der Halbzeitpause heiß - Verdientes 27:10 gegen Saarland Hurricanes http://www.mercenaries.de/de/news/2965/15/Mercs-laufen-nach-der-Halbzeitpause-heiss-Verdientes-27-10-gegen-Saarland-Hurricanes.html Die Marburg Mercenaries zeigten am Sonntag vor 1025 Zuschauern im heimischen Georg-Gaßmann-Stadion beim 27:10-Sieg gegen eine spielerisch unterlegene Saarland Hurricanes zwei Gesichter. Im ersten Durchgang riefen die Hausherren vor 1025 Zuschauern im Georg-Gaßmann-Stadion nicht ihr Potenzial ab. Das taten sie erst in der zweiten Halbzeit.
Zwar spielte die Defensive der Gäste solide, doch es war eher die Marburger Offensive, die sich nicht mit Ruhm bekleckerte. Die von Verletzungen dezimierte Offensive Line der Mercenaries hatte große Probleme, Quarterback Chad Jeffries die notwendige Zeit für dessen Würfe zu verschaffen und handelte sich zu viele Strafen ein. Doch auch der Spielmacher der Hausherren zeigte eine durchwachsene erste Hälfte. Seine Pässe waren meist präzise, doch suchte er sich zu oft das falsche Ziel für seine Würfe aus, las so manche Spielsituation nicht richtig. Es half ihm auch nicht, dass seine Wide Receiver zu häufig die falschen Routen liefen und ihn einige Male hängen ließen. "Die Fehler bei den Routen sind mitunter mangelnde Erfahrung, aber es war einfach zu wenig Konzentration in unserem Spiel", bewertete Offensive Coordinator Leon LaDeaux. In Führung gingen die Hausherren dennoch durch einen kurzen Touchdown Run von Running Back Andrecus Lindley, der als Läufer und als Passfänger einen exzellenten Tag erwischte. Den Extrapunkt versenkte Kicker Hendrik Schwarz zum 7:0. Mit diesem Zwischenstand endete das 1. Viertel. Im darauffolgenden Spielabschnitt steigerten sich die Saarländer jedoch. Hurricanes-Quarterback Daniel Farley manövrierte seine Offensive mit mehreren guten Pässen in die Gefahrenzone und Allzweckwaffe David Oku besorgte den Touchdown. Den Extrapunkt besorgte Kicker Philip Gabel zum Ausgleich und gleichzeitigen Halbzeitstand in einer von vielen Strafen und guten Defensivreihen dominierten Partie. "Wir haben die Spieler, vor allem unseren Quarterback in der Halbzeit herausgefordert. Chad und auch alle anderen Spieler wussten, dass sie das bessere Footballteam sind, dass sie viel besser spielen können", erklärte Mercenaries-Cheftrainer Dale Heffron. Mit einem breiten Grinsen gab er zu, dass es während der Pause in der Kabine "ziemlich laut" geworden sei. Die Botschaft des Head Coach schien in den Köpfen der Spieler angekommen zu sein. Marburgs Verteidigung hielt ihr gutes Niveau auch nach der Pause. Zwar bereitete das mitunter schlechte Tackling der Marburger dem Trainerstab immer noch Kopfschmerzen, doch das konnten die Gäste zu selten zu ihrem Vorteil nutzen. Eine deutliche Steigerung war von der Offensive der Mercenaries zu sehen. "Chad hat unglaublich gespielt und auch unsere Wide Receiver haben sich deutlich gesteigert", unterstrich LaDeaux. So gelang den Hausherren Mitte des 2. Viertels die erneute Führung. Einmal mehr war es Andrecus Lindley mit einem beherzten Lauf aus kurzer Distanz in Saarlands Endzone. Den Extrapunkt besorgte wieder Hendrik Schwarz. Den zwischenzeitlichen 10:14-Anschluss gelang Saarlands Kicker Philip Gabel. Doch dieser Zwischenstand währte nicht lange: Mit einem starken Block räumte Wide Receiver Karol Czapinski seinem Teamkollegen Robert Johnson den Weg frei. Der lief daher die restlichen 15 Yards unberührt in die Endzone. Kicker Hendrik Schwarz versagten diesmal allerdings die Nerven. Der Extrapunkt ging daneben – 20:10. Doch diesen Lapsus bestraften die Hurricanes nicht, sondern die Mercenaries schlugen aus einem Fehler des Auswärtsteams Kapital: Mit einem harten Tackle ging Marburgs Defensive Back, Phil Lanieri, Wide Receiver Stephan Mertsching an. Aufgrund der Wucht von Lanieris Attacke verlor der Saarländer Passfänger die Kontrolle über den Ball. Dieser sprang in die Luft. Linebacker Cesare Vanucchi krallte sich das Leder aus der Luft und lief mit dem Ball unterm Arm in Richtung Saarländer Endzone. Allerdings wurde er an der 1-Yard-Linie gestoppt. Kurz darauf stand wieder Tausendsassa Phil Lanieri im Fokus, als er den Touchdown-Pass von Chad Jeffries sicherte. Den Extrapunkt verwandelte der Quarterback selbst zum 27:10-Endstand. Text: Benjamin Kaiser. Foto: Norbert Schneider (foobi.de)]]>
Mon, 19 Jun 2017 13:31:05 +0200 http://www.mercenaries.de/de/news/2965/15/Mercs-laufen-nach-der-Halbzeitpause-heiss-Verdientes-27-10-gegen-Saarland-Hurricanes.html
Ein Orkan kommt nach Marburg http://www.mercenaries.de/de/news/2964/15/Ein-Orkan-kommt-nach-Marburg.html

(atb.) Es ist gerade einmal eine Woche her, dass die Marburg Mercenaries von ihrem Auswärtsspiel im Saarland einen schwer erkämpften 26:18 Sieg mitbringen konnten. Wie eng die Partie wirklich war, lässt sich schon daran erkennen, dass der Erfolg schlussendlich erst durch eine Interception von "Ironman" Phil Lanieri im letzten Spielzug besiegelt wurde. Im Lager der "Söldner" ist man vor dem Rückspiel also gewarnt, konzentriert sich indes mehr auf die zahlreichen, positiven Aspekte der jüngeren Vergangenheit. Cornerback Danijel Katusic bringt es auf den Punkt: "Es ist schon eine neue Qualität auch die engen Spiele gewinnen zu können. Dieses Gefühl kannten wir gar nicht mehr."


Statistisch war es in der Tat ein sehr ausgeglichenes Spiel, welches dir rund 1.000 Zuschauer letzen Samstag im Ellenfeldstadion von Neunkirchen zu sehen bekamen. Allein die Differenz von gerade einmal 16 Total Yards in der Offense sprechen diesbezüglich eine deutliche Sprache. Nichts anderes wird auch am kommenden Sonntag - dieses Mal im Georg-Gaßmann Stadion - erwartet. "Die Canes werden sich bis zum Letzten wehren", orakelt Präsident Carsten Dalkowski, der die derzeitige Tabellensituation und auch den Trainerwechsel im Saarland mit für den Kampfgeist der Saarländer verantwortlich macht. "Der untere Bereich der Tabelle ist derzeit höchst gefährlich, da viele Mannschaften sich gegenseitig die Punkte abnehmen. Da ist quasi jedes Spiel bereits ein Endspiel. Noch dazu hatten die Canes eine weitere Wocher Zeit an einem veränderten Spielsystem zu arbeiten, was sie unberechenbarer macht."

Letztendlich will man sich bei den Mercenaries jedoch auf die eigenen Stärken konzentrieren und sich in kleinen Schritten stetig weiter verbessern. "Es ist ja nicht so, dass die Bäume plötzlich wieder in den Himmel wachsen und wir jeden Gegner beherrschen können. Da steckt viel Arbeit und manchmal auch etwas Glück dahinter", so Wide Receiver Hendrik Schwarz, zuletzt mit zwei Touchdowns in Neunkirchen erfolgreich und auch sonst einer der Lichtblicke der bisherigen Saison. Damit ist er jedoch bei Weitem nicht alleine. Veteran Ron Hairston kommt auf der Position des Defensive End immer besser in Fahrt, die Offensive Line gestützt durch die Neuzugänge Wohi, Cassidy und Stockfisch wird immer mehr zu einer Einheit und über die Arbeit der US- Imports verliert man in Marburg auch nur lobende Worte. "Wir haben schon vor der Saison geahnt, wie hoch die Qualität unserer Import- Spieler sein würde, unsere Erwartungen werden aber gerade in der Realität noch um einiges übertroffen", zeigt sich Dalkowski begeistert über die Neuzugänge von der anderen Seite des großen Teichs. "Allein der Achse Taylor, Howey und Lanieri zuzusehen ist eine Augenweide". Die Euphorie von Marburgs Macher lässt sich nachvollziehen, belegt doch Taylor derzeit unangefochten Platz eins in der Kategorie "Total Tackles", eine Statistik die Neal Howey auf Rang 10 führt, während Allzweckwaffe Lanieri bereits sechs Touchdowns und vier Interceptions beisteuern konnte.

Derzeit läuft es bei den "Söldnern" aus Hessen, ein Trend, der sich am Sonntag durch den nächsten Sieg fortsetzen soll. Kick- Off der Begegnung ist um 16.00 Uhr im Georg-Gaßmann-Stadion in Marburg.

Foto: Ronald Jung

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Fri, 16 Jun 2017 10:39:06 +0200 http://www.mercenaries.de/de/news/2964/15/Ein-Orkan-kommt-nach-Marburg.html
"Söldner" trotzen den Saarland Hurricanes und siegen 26:18 http://www.mercenaries.de/de/news/2963/15/Soeldner-trotzen-den-Saarland-Hurricanes-und-siegen-26-18.html Dale Heffron, Head Coach der Marburg Mercenaries, zeigte sich über den 26:18-Triumph im saarländischen Neunkirchen aufgrund der besonderen Umstände besonders begeistert: "Es wäre für uns ein Leichtes gewesen, einzuknicken, doch die Ersatzspieler sind teilweise über sich selbst hinaus gewachsen. Es war eine großartige Mannschaftsleistung!" Am Samstag bei den Saarländer "Hurrikanen" musste sein Team auf ein Drittel der Starter verzichten und fuhr letztlich dennoch einen verdienten Sieg ein.
Dabei brauchten die Gäste einige Zeit, bis sie in der Offensive überhaupt etwas zustande brachten. Kein einziges First Down gelang den "Söldnern" im Anfangsviertel. Die Hausherren kamen besser aus den Startlöchern, ergatterten fünf 1. Versuche im gleichen Zeitraum. Doch konnten auch sie bei ihren drei "Posessions" keine Punkte auf die Anzeigetafel bringen. Der Bann wurde erst im 2. Viertel gebrochen, als die Saarländer durch ein Field Goal von Gabel in Front gingen. Das schien den Angriff des Auswärtsteam geweckt zu haben: Marburg-Quarterback Chad Jeffries sorgte mit einem Touchdown-Lauf (PAT von Hendrik Schwarz) die 7:3-Führung und kurz darauf fand der Kalifornier mit einem langen Pass die Hände von Kicker und Wide Receiver Schwarz zum 13:3. "Chad hat großartig gespielt und wird von Training zu Training besser", bemerkte Dale Heffron. Sein Quarterback beendete seinen Arbeitstag mit 186 Yards, drei Passing Touchdowns und einem Rushing Touchdown. Er war somit an jedem Punkt seines Teams beteiligt. Ob des Rückstandes antworteten die Hausherren quasi postwendend und kamen dank eines erneuten Field Goals von Gabel und einem Touchdown-Fang von Receiver Stephan Mertsching nach einem Pass von Saarlands Quarterback, Daniel Farley bis auf einen Zähler an die "Söldner" heran. Mit diesem 13:12 für die Marburger ging es in die Halbzeit. Ärgerlich für die Gastgeber war, dass die Wide Receiver Farley mehrmals im Stich ließen. Der warf nämlich mehrere gute und erreichbare Pässe, die seine Mitspieler jedoch fallen ließen – vertane Chancen. Bemerkenswert: Der verbuchte Raumgewinn der beiden Offensiven waren nahezu identisch. Allerdings brauchten die Hausherren rund doppelt so viele Spielzüge, um auf ihre 326 Yards zu kommen. Die Leichtfertigkeit straften die "Söldner" ab. Mit zwei Touchdowns – einer von Phil Lanieri (PAT von Hendrik Schwarz), der andere erneut von Hendrik Schwarz – bauten die Marburger den Abstand aus. Kicker Gabel, der mit vier Field Goals einen äußerst geschäftigen Nachmittag hatte, konnte nur noch auf 18:26 verkürzen. So ganz glücklich war Sam Weiss, Defensive Coordinator der "Mercs", nach dem Spiel nicht: "Mit dem Pass Rush in der zweiten Halbzeit war ich zufrieden. Wir haben viel Druck auf den Quarterback gemacht. Das war wichtig. Aber mir hat unser Tackling teilweise überhaupt nicht gefallen!" Außerdem gebe es laut Weiss immer etwas zu verbessern. Positiv natürlich, dass seine Defensive nur einen Touchdown zuließ.]]>
Tue, 13 Jun 2017 21:06:33 +0200 http://www.mercenaries.de/de/news/2963/15/Soeldner-trotzen-den-Saarland-Hurricanes-und-siegen-26-18.html
Ein Orkan kommt nach Marburg http://www.mercenaries.de/de/news/2962/15/Ein-Orkan-kommt-nach-Marburg.html Es ist gerade einmal eine Woche her, dass die Marburg Mercenaries von ihrem Auswärtsspiel im Saarland einen schwer erkämpften 26:18 Sieg mitbringen konnten. Wie eng die Partie wirklich war, lässt sich schon daran erkennen, dass der Erfolg schlussendlich erst durch eine Interception von "Ironman" Phil Lanieri im letzten Spielzug besiegelt wurde. Im Lager der "Söldner" ist man vor dem Rückspiel also gewarnt, konzentriert sich indes mehr auf die zahlreichen, positiven Aspekte der jüngeren Vergangenheit. Cornerback Danijel Katusic bringt es auf den Punkt: "Es ist schon eine neue Qualität auch die engen Spiele gewinnen zu können. Dieses Gefühl kannten wir gar nicht mehr."
Statistisch war es in der Tat ein sehr ausgeglichenes Spiel, welches dir rund 1.000 Zuschauer letzen Samstag im Ellenfeldstadion von Neunkirchen zu sehen bekamen. Allein die Differenz von gerade einmal 16 Total Yards in der Offense sprechen diesbezüglich eine deutliche Sprache. Nichts anderes wird auch am kommenden Sonntag - dieses Mal im Georg-Gaßmann Stadion - erwartet. "Die Canes werden sich bis zum Letzten wehren", orakelt Präsident Carsten Dalkowski, der die derzeitige Tabellensituation und auch den Trainerwechsel im Saarland mit für den Kampfgeist der Saarländer verantwortlich macht. "Der untere Bereich der Tabelle ist derzeit höchst gefährlich, da viele Mannschaften sich gegenseitig die Punkte abnehmen. Da ist quasi jedes Spiel bereits ein Endspiel. Noch dazu hatten die Canes eine weitere Wocher Zeit an einem veränderten Spielsystem zu arbeiten, was sie unberechenbarer macht." Letztendlich will man sich bei den Mercenaries jedoch auf die eigenen Stärken konzentrieren und sich in kleinen Schritten stetig weiter verbessern. "Es ist ja nicht so, dass die Bäume plötzlich wieder in den Himmel wachsen und wir jeden Gegner beherrschen können. Da steckt viel Arbeit und manchmal auch etwas Glück dahinter", so Wide Receiver Hendrik Schwarz, zuletzt mit zwei Touchdowns in Neunkirchen erfolgreich und auch sonst einer der Lichtblicke der bisherigen Saison. Damit ist er jedoch bei Weitem nicht alleine. Veteran Ron Hairston kommt auf der Position des Defensive End immer besser in Fahrt, die Offensive Line gestützt durch die Neuzugänge Wohi, Cassidy und Stockfisch wird immer mehr zu einer Einheit und über die Arbeit der US- Imports verliert man in Marburg auch nur lobende Worte. "Wir haben schon vor der Saison geahnt, wie hoch die Qualität unserer Import- Spieler sein würde, unsere Erwartungen werden aber gerade in der Realität noch um einiges übertroffen", zeigt sich Dalkowski begeistert über die Neuzugänge von der anderen Seite des großen Teichs. "Allein der Achse Taylor, Howey und Lanieri zuzusehen ist eine Augenweide". Die Euphorie von Marburgs Macher lässt sich nachvollziehen, belegt doch Taylor derzeit unangefochten Platz eins in der Kategorie "Total Tackles", eine Statistik die Neal Howey auf Rang 10 führt, während Allzweckwaffe Lanieri bereits sechs Touchdowns und vier Interceptions beisteuern konnte. Derzeit läuft es bei den "Söldnern" aus Hessen, ein Trend, der sich am Sonntag durch den nächsten Sieg fortsetzen soll. Kick- Off der Begegnung ist um 16.00 Uhr im Georg-Gaßmann-Stadion in Marburg.]]>
Tue, 13 Jun 2017 11:15:29 +0200 http://www.mercenaries.de/de/news/2962/15/Ein-Orkan-kommt-nach-Marburg.html
Hungrig auf den nächsten Sieg http://www.mercenaries.de/de/news/2961/15/Hungrig-auf-den-naechsten-Sieg.html Bei den Mercenaries aus der Universitätsstadt an der Lahn herrscht derzeit gelöste Stimmung. Kein Wunder, schaut man doch nach Jahren, in denen die Marburger Footballer arg gebeutelt wurden, auf eine Serie von zuletzt vier Siegen zurück. Eine Serie die, geht es nach nach den "Söldnern", auch beim kommenden Auswärtspiel bei den Saarland Hurricanes nicht reissen soll. "Wir sind gut drauf, wissen inzwischen was wir können und halten zusammen", fasst Linebacker Andreas Flier die Gemütslage innerhalb der Mannschaft zusammen und erhält dabei Unterstützung von seinem Präsidenten Carsten Dalkowski: "Wir haben vor der Saison gesagt, dass wir einen Play- Off Platz erreichen wollen und fühlen uns durch die bisherigen Ergebnisse absolut bestätigt. Bei aller Euphorie, die dem Team vollkommen zugestanden werden muss, bleiben wir dennoch realistisch. Aus meiner Sicht ist hinter den großen Favoriten aus Hall und Frankfurt ein hart umkämpfter Platz drei zu vergeben, um den wir uns sehr intensiv bewerben werden."

In der Tat gibt es derzeit keinen Grund, die bestehenden Ambitionen nicht äußern zu können. Die Mercenaries haben inzwischen gegen drei direkte Konkurrenten Siege eingefahren und kreuzen auch in Saarbrücken die Klingen mit einem Gegner auf Augenhöhe. Dieser sah sich zuletzt nach starkem Saisonbeginn mit Erfolgen über München und Stuttgart einem rapirden Abwärtstrend ausgesetzt. Vier - teils empfindliche - Niederlagen in Folge sprechen in dieser Hinsicht eine deutliche Sprache, werden die Mercenaries indes nicht dazu verleiten den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Dies umso mehr, als Nahe der französischen Grenze gerade ein Trainerwechsel stattgefunden hat, welcher den "Canes" neues Leben einhauchen könnte. "Der Wechsel von Head Coach Tom Smythe zu Felix Motzki kam für uns etwas überraschend", so Defensive Coordinator Sam Weiss, der jedoch von keinen allzu großen Veränderungen im System der Saarländer ausgeht. "Die Zeit dürfte nicht ausgereicht haben, um alles über den Haufen zu werfen. Dennoch müssen wir hinsichtlich der ein oder anderen Überraschung auf der Hut sein."

Ein weiterer Pluspunkt auf Seiten der Mercenaries könnte in der Tatsache begründet sein, dass Neu-Quarterback Chad Jeffries, aufgrund der Verletzung des etatmäßigen Spielmachers Emanuel Lewis frisch von der Azusa Pacific University eingeflogen, nunmehr eine volle Trainingswoche mit der Mannschaft hatte, mithin die Feinabstimmung um einiges besser sein dürfte als noch in der Vorwoche gegen Stuttgart, wo der Kalifornier 15 von 32 Pässen an den Mann brachte. Offensive Coordinator Leon La Deaux war trotz der auf dem Papier durchwachsenen Statistik sehr zufrieden mit dem Debut von Jeffries: "Der Mann spielte nach mehreren Monaten Pause, einer Trainingseinheit und mit "Jet Lag" in den Knochen. Dafür war es schon recht ansehnlich, zumal mir auch Chads Präsenz und Körpersprache gut gefallen hat."

Schon am nächsten Wochenende gibt es übrigens das Rückspiel im Georg-Gaßmann-Stadion, eine Laune des Spielplans, die den "Söldnern" zuletzt schon gegen Stuttgart beschert wurde. Dalkowski jedenfalls freut sich jedenfalls schon auf das nächste Heimspiel: "Unsere Spiele machen wieder Spaß und ich kann nur jeden sportbegeisterten Marburger bitten, uns tatkräftig zu unterstützen." Kick- Off der Auswärtspartie ist am 10. Juni 2017 um 17.00 Uhr im Ellenfeldstadion von Neunkirchen.

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Thu, 08 Jun 2017 11:41:56 +0200 http://www.mercenaries.de/de/news/2961/15/Hungrig-auf-den-naechsten-Sieg.html
The winning streak continues - "Söldner" besiegen Stuttgart Scorpions 24:7 http://www.mercenaries.de/de/news/2960/15/The-winning-streak-continues-Soeldner-besiegen-Stuttgart-Scorpions-24-7.html Nach der Auftaktniederlage gegen die Schwäbisch Hall Unicorns haben die Marburg Mercenaries die vierte Partie in Serie gewonnen. Auch im Rückspiel gegen die Stuttgart Scorpions – Hinspiel vor einer Woche 31:7 – waren die "Söldner" die bessere Mannschaft. Vor 920 Zuschauern im Georg-Gaßmann-Stadion reichte eine durchwachsene Offensiv- und eine gute Defensivleistung zum 24:7-Triumph.
Im Fokus stand Chad Jeffries, Marburg neuer Quarterback, der am vergangenen Mittwoch in Deutschland angekommen war, um den verletzten Emmanuel Lewis (Schlüsselbeinverletzung) zu ersetzen. Den Umständen entsprechend zeigte der Mann aus Kalifornien eine gute Leistung. Unterm Strich standen zwei Touchdown-Pässe und drei Interceptions. Den ersten Touchdown-Pass warf jedoch nicht der "Rasengeneral" der Hausherren, sondern Running Back Andrecus Lindley, der mit einem kurzen Pass in die Endzone Tight End Felix Schumacher mustergültig bediente. Zwar hatte Stuttgarts Angriff, angeführt von Quarterback Conner Sullivan, einige gute Szenen, doch im ersten Durchgang gelang der Gäste-Offensive nicht viel. Insbesondere die Wide Receiver ließen ihren Spielmacher immer wieder im Stich, indem sie gute Pässe fallen ließen. Der verletzte Top-Receiver Fabian Weigel wurde schmerzlich vermisst. Im 2. Viertel erhöhte Phil Lanieri, der einmal mehr als Defensive Back und Wide Receiver glänzte, nach einem Pass von Chad Jeffries. Letzterer stand kurz vor der Pause nochmal im Fokus, da ihm eine der drei Interceptions eine Minute vor der Halbzeit unterlief. "Da ist unser Wide Receiver nicht die richtige Routen gelaufen", gab Leon La Deaux zu bedenken. Vom Debüt seines neuen Schützlings war der Offensive Coordinator angetan. Er hatte Schlimmeres befürchtet: "Dafür, dass er seit November zum ersten Mal wieder in einem Punktspiel war und kaum Zeit hatte, um die Spielweise seiner Passfänger kennenzulernen, sah das richtig gut aus", sagte der Offensive Coordinator. Die Stuttgarter arbeiteten sich in den Schlusssekunden bis an die 1-Yard-Linie vor, wurden beim letzten Spielzug vor der Pause jedoch von der Marburger Defensivfront gestoppt. Frenetisch feierten die Hausherren den "Goal Line Stand". Besonders unansehnlich wurde die Partie im 3. Viertel. Es war ein Penalty-Fest erster Güte. Beide Teams leisteten sich unnötige Strafen in Hülle und Fülle. Spielfluss kam daher kaum auf. "Diese Penalties können teuer werden. Heute waren sie zum Glück nicht entscheidend. Wir werden an den Fehlern arbeiten", meinte Mercenaries-Cheftrainer Dale Heffron. Die einzigen Punkte des Viertels markierte Kicker Hendrik Schwarz, der einmal mehr bei den Extrapunkten ohne Fehler blieb, per Field Goal. Es war einmal mehr Phil Lanieri, der Mitte des Schlussviertels die entscheidenden Punkte auf die Anzeigetafel brachte. Nachdem sich die Hausherren in gegnerisches Territorium vorgearbeitet hatten, setzte Chad Jeffries seinen Receiver mit einem sehenswerten Pass zum 24:0 in Szene. Wie im Hinspiel gelang den Stuttgartern kurz vor Schluss noch den Ehren-Score. Conner Sullivan zeichnete mit einem beherzten Lauf für den Touchdown verantwortlich. Scoring: 7:0 TD Felix Schumacher, Pass von Andrecus Lindley (Hendrik Schwarz Kick) 14:0 TD Phil Lanieri, Pass von Chad Jeffries (Hendrik Schwarz Kick) 17:0 FG Hendrik Schwarz 24:0 TD Phil Lanieri, Pass von Chad Jeffries (Hendrik Schwarz Kick) 24:7 TD Lauf von Conner Sullivan (William Jansen Kick) Text: Benjamin Kaiser. Foto: Norbert Schneider (foobi.de)]]>
Mon, 05 Jun 2017 13:18:15 +0200 http://www.mercenaries.de/de/news/2960/15/The-winning-streak-continues-Soeldner-besiegen-Stuttgart-Scorpions-24-7.html
Rückspiel unter anderen Vorzeichen http://www.mercenaries.de/de/news/2959/15/Rueckspiel-unter-anderen-Vorzeichen.html Am Pfingstsonntag laden die Marburger Footballer erneut zum Heimspiel ins Georg-Gaßmann-Stadion. Zu Gast: der Gegner von letzter Woche, die Stuttgart Scorpions. Und trotz des deutlichen und nie gefährdeten 31-7 Auswärtssieg am letzten Samstag waren die Sorgenfalten bei den Verantwortlichen der Mercenaries nicht zu übersehen. Der etatmäßige Quarterback Emmanuel Lewis verletzte sich während des Spiels an seiner Wurfschulter, so dass das Team bereits in der zweiten Halbzeit im Stuttgarter Gazi-Stadion ohne ihn auskommen musste. Eine endgültige Diagnose steht zwar in dieser Woche immer noch aus, aber schnell war klar: zum Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten aus Baden-Württemberg war eine Wunderheilung nicht zu erwarten. Und so hieß es handeln. Handeln, in Form von den Plan B aus der Schublade zu holen. Und dieser Plan B heißt Chad Jeffries, ist 22 Jahre jung und spielte noch im letzten Jahr Quarterback an der Azusa Pacific University (Div. 2, NCAA).

„Ob und wie wir Chad am Wochenende einsetzen können, müssen wir noch abwarten," so Cheftrainer Dale Heffron, der aber nicht verhehlt, dass er den jungen Mann aus Kalifornien gerne bereits in einer prominenteren Rolle als nur das Back-up Quarterbacks sehen möchte. „Chad wird bis Sonntag erst einmal mit der Mannschaft trainiert haben und hat aus dem Playbook natürlich noch nicht alles parat," erklärt auch Offense Koordinator Leon La Deaux, so dass man über die Rolle des Quarterbacks noch spekulieren kann. Fakt ist, dass Runningback Andrecus Lindley mit der Mannschaft am Dienstag viele Formationen als Quarterback durchlaufen hat und sicherlich dort weitermachen wird, wo er gegen Stuttgart mit einer tollen Leistung aufgehört hat.

Die Schwaben kommen dabei mit einer Menge Wut im Bauch nach Marburg. Hat man sich vor der Saison selbst als Playoff-Kandidat gesehen, muss man sich aktuell eher nach unten orientieren und steckt mit nur einem Sieg auf der Habenseite im Abstiegskampf. „Die Mannschaft hat viele junge Spieler und wird ihren Weg machen," ist sich der Stuttgarter Cheftrainer Fabian Birkholz aber sicher, „ wir müssen die vielen Fehler aber abstellen, sonst wird das Gewinnen immer schwerer." Im Hinspiel hatten die „Skorpione" besonders mit den eigenen „Special-Teams" zu kämpfen. Zu viele individuelle Fehler gaben den „Söldnern" immer wieder gute Feldpositionen. Und die Footballer aus Marburg sind in diesem Jahr stark genug, um diese Fehler dann auch auszunutzen. „Wir hoffen, dass wir auch im Heimspiel gegen Stuttgart diese Leistung abrufen können," erklärt auch Teamkapitän Cesare Vanucci und hofft auf erneut zahlreiche Unterstützung der einheimischen Fans. Denn sicherlich wird wieder ein hartes Stück Arbeit auf die Verteidigung der Hessen zukommen. Nicht nur weil die Offense der Scorpions immer für Überraschungen gut ist, sondern auch weil damit zu rechnen ist, dass sich der Angriff um den neuen Spielmacher – sei es nun Lindley oder Jeffries – erst noch finden wird müssen. Für Spannung ist und bleibt also gesorgt.

Kick-Off für die Sonntags-Partie der German Football League ist Sonntag, KO 16:00 Uhr. Die Kassenbereiche sind ab 14:00 Uhr geöffnet.

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Thu, 01 Jun 2017 15:15:20 +0200 http://www.mercenaries.de/de/news/2959/15/Rueckspiel-unter-anderen-Vorzeichen.html
Marburg Mercenaries marschieren mit 31:7 in Stuttgart triumphierend vom Feld http://www.mercenaries.de/de/news/2958/15/Marburg-Mercenaries-marschieren-mit-31-7-in-Stuttgart-triumphierend-vom-Feld.html Die Marburg Mercenaries verbuchten am Samstag beim 31:7-Auswärtssieg gegen die Stuttgart Scorpions ihren dritten Triumph in Serie und zeigten eine Leistung, die Cheftrainer Dale Heffron rundum zufrieden stimmte: „Ich kann an einem solchen Tag nichts kritisieren.“ Bei den Gästen griffen nämlich alle Rädchen ineinander und produzierten vor 1.493 Zuschauern im GAZi-Stadion einen nie gefährdeten Sieg gegen die Stuttgart Scoprions ein, die ihre vierte Niederlage im fünften Spiel hinnehmen mussten.
Die Marburger entschieden sich nach dem gewonnen Münzwurf, der dem Gewinner die Entscheidung über das erste Angriffsrecht zuspricht, dafür, ihre Verteidigung zuerst aufs Feld zu schicken. „Ich hatte so viel Vertrauen in meine Defensive. Wir wollten Stuttgart zeigen, wie gut sie ist. Sie war sogar exzellent. Die Marburger Abwehr stoppte die Hausherren nicht nur bei deren ersten Angriff, sondern ließ bis Mitte des 4. Viertels keinen einzigen Punkt zu. Conner Sullivan, Stuttgarts Quarterback, hatte fast über die gesamte Distanz mit immensem Druck der Marburger Defensivfront zu kämpfen und stand unter Dauerfeuer. Entlastung erfuhr das Stuttgarter Passspiel kaum, da die Laufverteidigung der Gäste exzellent aufspielte und den drei Running Backs der Scorpions kaum Löcher für Raumgewinn ließ. Marburgs Phil Lanieri brillierte einmal mehr, indem er zwei Interceptions verbuchte. Leichter als Sullivan hatte es Quarterback Emmanuel Lewis, der, unterstützt von Running Back Andrecus Lindley, die „Söldner“ mit kurzen und langen Pässen routiniert über das Feld führte. Ein Touchdown-Lauf von Lindley sowie ein Field Goal von Kicker Hendrik Schwarz sorgten für eine 10:0-Führung im Anfangsviertel. Im darauffolgenden Spielabschnitt erhöhte Lewis höchstpersönlich, als er sich mit dem Football in der Hand in die Endzone tankte - 17:0 zur Halbzeit. Die Dominanz des Auswärtsteams endete auch der Pause nicht. Die Marburger behielten das Spiel im Griff und bauten ihr Polster aus. Phil Lanieri, der einmal mehr in Defense als auch in Offense spielte, und Andrecus Lindley brachten mit ihren Touchdowns die Entscheidung. Den Touchdown-Pass für Lanieri warf Lindley selbst. Der Running Back musste für den verletzungsbedingt ausgefallenen Emmanuel Lewis einspringen. Heffron konnte noch nichts Genaues sagen hinsichtlich der Verletzung sagen. „Er wird morgen zum Arzt gehen und sich untersuchen lassen. Dann wissen wir mehr“, meine der Head Coach. Doch auch ohne ihren „Rasengeneral“ nahmen die „Söldner“ erst beim Stand von 31:0 den Fuß vom Gaspedal. Das verhalf den Stuttgart Scorpions zu den Ehrenpunkten. Conner Sullivans Pass fand in der Endzone der Mercenaries die Arme von Robin Balschun zum 7:31-Endstand. Text: Benjamin Kaiser. Foto: Norbert Schneider (foobi.de)]]>
Mon, 29 May 2017 13:22:47 +0200 http://www.mercenaries.de/de/news/2958/15/Marburg-Mercenaries-marschieren-mit-31-7-in-Stuttgart-triumphierend-vom-Feld.html
Tibor Gohmert verstärkt den Trainerstab http://www.mercenaries.de/de/news/2957/15/Tibor-Gohmert-verstaerkt-den-Trainerstab.html Die Offensive Line war in den beiden vergangenen Spielzeiten die Achillesverse der Marburg Mercenaries. Um den Mängeln in der wichtigsten Positionsgruppe eines Footballteams Abhilfe zu leisten, haben sich die „Söldner“ die Dienste von A-Lizenz-Trainer Tibor Gohmert gesichert.
Der 41-jährige Mann aus Rodenbach, der zuletzt den Oberligisten Rodgau Pioneers als Head Coach trainierte und einen Großteil seiner Spielerkarriere als Offensive Lineman beim Heimatverein Obertshausen Blizzards verbrachte, will vor allem eins: mehr Stabilität. „Ohne eine funktionierende O-Line kann die Offense funktionieren“, stellt Gohmert klar. Für ihn gilt, sein Wissen den Spielen zu vermitteln, es ihnen gewissermaßen zu verkaufen. Diese Vorgehensweise ist dem Coach nicht fremd. Er arbeitet bei einem der weltweit größten Reifenhersteller, ist dort im Verkauf tätig. An seine Spieler gibt es für ihn viel Wissen zu verkaufen. Die Offensivfront der Marburger ist „work in progress“: Die wenigsten Akteure haben in der vergangenen Saison an der Lahn gespielt oder sind Neulinge auf der Position. Aus dieser neu zusammengestellten Ansammlung an 100-Kilo-Männern muss Gohmert eine kohärente Einheit formen. „Ich will möglichst schnell alle auf den gleichen Stand bringen. Das ist die größte Herausforderung, weil die Spielerfahrung der Männer sehr unterschiedlich ist“, meint Gohmert, „letztlich soll die Tiefe der Positionsgruppe verbessert werden. In der Offensive Line tummeln sich US-Amerikaner wie Max Cassidy mit langjähriger Erfahrung und Spieler wie Felix Schumacher, der in der vergangenen Spielzeit noch als Tight End wirkte. Die Basics müssen laut dem neuen Offensive Line Coach Automatismen, um mehr Konstanz ins Spiel zu bekommen. Dazu gehöre insbesondere das Beobachten der Spieler und das darauffolgende Einschätzen von deren Talenten, um die beste Position für sie zu finden. Das will Gohmert in den kommenden Trainingseinheiten und Spielen herausfinden. „Athletisch sind die meisten Offensive Linemen. Es ist aber auch viel Kopfsache dabei. Ein O-Liner muss wissen, was die Defensive vor ihm macht, was der Quarterback und der Running Back hinter ihm und die anderen Linienspieler neben ihm machen.“ Es ist Gohmerts Aufgabe, den Informationsverarbeitungsprozess seiner Spieler zu beschleunigen und zu verbessern, um eine gut koordinierte Truppe auf die Beine zu stellen. von Benjamin Kaiser]]>
Wed, 24 May 2017 13:31:56 +0200 http://www.mercenaries.de/de/news/2957/15/Tibor-Gohmert-verstaerkt-den-Trainerstab.html
Das Momentum mit nach Stuttgart nehmen http://www.mercenaries.de/de/news/2956/15/Das-Momentum-mit-nach-Stuttgart-nehmen.html Conner Sullivan, Quarterback der Stuttgart Scorpions ist ein fröhlicher, mitteilsamer Mensch, wovon sich interessierte Zuschauer in schöner Regelmäßigkeit überzeugen können. Der US- Amerikaner ist nämlich passionierter "Vlogger", also ein Blogger per Video, und teilt seine Erfahrungen in Deutschland - wie zum Beispiel den Besuch zahlreicher brisanter Fussballspiele - mit einer stetig wachsenden Fangemeinde im Internet. Zuletzt hatte der Absolvent der University of Southern California indes keine positiven Nachrichten zu vermelden. Bei der Frankfurt Universe, mit Vlogger Silas Nacita, setzte es eine empfindliche 65:0 Klatsche, die in der Höhe überraschend kam, ging doch das Hinspiel nur höchst unglücklich mit 13:14 verloren.
Bei den Mercenaries freut man sich derweil über die Zwischenbilanz von zwei Siegen bei nur einer Niederlage, eine Statistik die man gefühlte Ewigkeiten nicht mehr vorweisen konnte. Gleichwohl ist man sich darüber im Klaren, dass in den nächsten Wochen bereits richtungsweisende Entscheidungen für den Fortgang der Saison getroffen werden. "Wir spielen in den nächsten vier Partien"back to back" gegen Stuttgart und das Saarland, sollten also anschließend einen relativ guten Eindruck gewonnen haben, wo wir sportlich stehen", so Defensive Coordinator Sam Weiss, dem der wiedergewonnene Optimismus deutlich anzumerken ist. "Wir sind in der Defense inzwischen stabiler, wie man gegen Ingolstadt und München bereits sehen konnte und auch die Offense kommt trotz aller Verletzungssorgen immer besser in Gang." In der Tat konnten die Ausfälle bisher ausnahmslos kompensiert werden, sei es durch die Tatsache, dass teilweise Secondary- Spieler wie Lanieri und Vannucchi kurzfristig auf die andere Seite des Balles wechselten, sei es durch die ständige Rotation auf der Position des Runningbacks. Ein Leistungsabfall war jedenfalls zu keinem Zeitpunkt erkennbar. Andrecus Lindley, diese Saison mit bisher überzeugenden Spielen als Ballträger, freut sich dann auf auf die Begegnung im Stuttgarter GAZI- Stadion. "Wir sind gut drauf, halten zusammen und wollen gemeinsam auch in Stuttgart bestehen." Conner Sullivan wird wieder mit seiner Kamera vor Ort sein. Bleibt aus Sicht der "Söldner" zu hoffen, dass der Kalifornier anschließend keine frohe Botschaft zu verkünden hat. Kick- Off der Partie ist am Samstag den 27. Mai 2017 um 18. 00 Uhr im GAZI- Stadion auf der Waldau.]]>
Wed, 24 May 2017 13:31:23 +0200 http://www.mercenaries.de/de/news/2956/15/Das-Momentum-mit-nach-Stuttgart-nehmen.html